OeSV-Nationalteam: Zwei x 8 im Olympiarevier

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 © OeSV/Dominik Matesa
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Mit zwei intensiven Medal Races ist am Samstag die San Pedro Olympic Classes Regatta im Olympiarevier von Los Angeles 2028 zu Ende gegangen. Sowohl die 49er Keanu Prettner und Jakob Flachberger als auch Laura Farese und Matthäus Zöchling im Nacra 17 beendeten die Regatta auf Gesamtrang acht. Bei starkem und böigem Wind lieferten sich die jeweils zehn besten Boote zum Abschluss enge Rennen und sammelten wichtige Erkenntnisse im künftigen Olympiarevier.

Prettner/Flachberger mit starkem ersten Medal Race
Keanu Prettner und Jakob Flachberger gingen punktegleich mit dem achtplatzierten Boot in die beiden Medal Races. Bei starkem und böigem Wind entwickelte sich in der Bucht vor San Pedro ein enger Kampf um die Platzierungen. Im ersten Medal Race zeigte das Duo vom Union Yacht Club Wolfgangsee mit Rang drei noch einmal auf und machte damit zwischenzeitlich Positionen in der Gesamtwertung gut. Im abschließenden Rennen konnten Prettner/Flachberger nicht weiter nachlegen. Mit Rang sechs im zweiten Medal Race beendeten sie die San Pedro Olympic Classes Regatta auf Gesamtrang acht.

„Es war heute ein richtig cooler Kampf am Kurs. Das erste Rennen ist uns gut gelungen, im zweiten Medal Race wäre noch etwas mehr möglich gewesen. Vor allem auf der ersten Vorwind haben wir ein paar Boote verloren. Grundsätzlich war es aber ein guter Abschluss und wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen. Für uns war die Regatta im Olympiarevier auf jeden Fall ein sehr guter Erkenntnisgewinn“, resümiert Steuermann Prettner.

Farese/Zöchling ebenfalls Achte
Auch im Nacra 17 sorgte der windigste Tag der Regatta mit Böen von bis zu 20 Knoten für anspruchsvolle Bedingungen und enge Medal Races. Laura Farese und Matthäus Zöchling mussten im ersten Rennen nach einem schwierigen Start zunächst einen Rückstand hinnehmen, arbeiteten sich im weiteren Verlauf aber noch auf Rang sieben nach vorne. Im zweiten Medal Race hatte das Duo vom Union Yacht Club Neusiedlersee mit Geschwindigkeitsproblemen zu kämpfen und belegte Rang zehn. Damit schlossen Farese/Zöchling den ersten direkten Vergleich im Olympiarevier auf Gesamtrang acht ab.

„Für uns war es ein eher schwieriger Abschlusstag. Im ersten Rennen haben wir uns beim Start leider für die falsche Seite entschieden und waren von Beginn an recht weit hinten. Wir konnten uns aber noch auf den siebenten Platz vorkämpfen. In der zweiten Wettfahrt hat uns dann etwas der Speed gefehlt und wir konnten mit den Top-Booten nicht gut mithalten. Für uns ist es aber wichtig, dass wir wieder Medal Races bestreiten konnten. Die Leistungssteigerung über die gesamte Woche stimmt uns positiv. In weiterer Folge gilt es nun, an unserer Bootsgeschwindigkeit zu arbeiten“, sagt Steuerfrau Farese.

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