Norwegen, Bergen

Zwischen Bergen nach Bergen: Segeln auf 60° Nord

Obwohl sie sich der EU verweigerten, fühlen sich die Norweger als die besseren Europäer. Traditionen halten sie hoch, Neuem öffnen sie sich nicht gerne. Trotzdem sind sie nicht das finstere Nordlandvolk, als das sie mancher vielleicht sieht, sondern Menschen, die gerne lachen, gut und viel essen und noch mehr trinken. Das heißt, soweit es überhaupt etwas zu trinken gibt. Als ich in den Laden in der Hjellestad Marina stürme, erwarten mich dort leer geräumte Bierregale. Die Frau des Händlers bedauert: „Von Samstag sechs Uhr abends bis Montag früh dürfen wir in Norwegen kein Bier verkaufen“. Wein auch nicht. Aber der ist ohnedies nur in Bergen zu bekommen. Eine Busfahrt in die 1070 von König Olav II. gegründete und bis 1830 größte Stadt Norwegens reizt mich. Besonders der „Bryggen“, wo „Det Tyske Kontor“ an jene Zeiten erinnert, als die deutsche Hanse an Norwegens Küste Flagge zeigte. Wichtigstes Handelsgut war Jahrhunderte lang Stockfisch, den man heute zwischen all den Köstlichkeiten auf Bergens berühmtem Fischmarkt suchen muss. Dort so manchen Gaumenkitzel zu bunkern, ist eine Verlockung. Doch wir widerstehen ihr, denn schließlich sind wir nicht zum Schlemmen nach Norwegen gekommen, sondern um in den Fjorden und zwischen den Schären zu segeln.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2010.

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