Gold Coast Pro: Gilmore und Ewing räumen am „Superbank“ ab

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
3 min
Artikelbild

WSL/Beatriz Ryder

  1. home
  2. Boards
  3. Surfen

Stephanie Gilmore und Ethan Ewing haben das World Surf League -Event am Snapper Rocks gewonnen. Dabei nutzten die beiden Australier ihren Heimvorteil an der Gold Coast perfekt aus.

Dominanz

Vier Tage lang verwöhnte der Pazifik die Gold Coast mit erstklassigen Bedingungen. Die legendäre Rechtswelle „Superbank“ lief gewohnt lang und schnell – die perfekte Bühne für aggressive Lines und weite Turns. Dass Surf-Legende Stephanie Gilmore nach ihrer Pause wieder im Feld mitmischte, sorgte bei der Konkurrenz schon vor dem ersten Heat für ordentlich Druck.

Für die achtfache Weltmeisterin war der Sieg ein historischer Moment: Es ist ihr siebter Titel beim Gold Coast Pro und der erste Heimsieg seit neun Jahren. Auf ihrem Weg an die Spitze ließ sie Schwergewichte wie Caity Simmers und Erin Brooks hinter sich. Im Finale traf sie schließlich auf Luana Silva. Die Brasilianerin zeigte zwar eine starke Leistung, war gegen Gilmores beeindruckende 17,33 Punkte jedoch chancenlos.

In eigener Liga

Der Erfolg der Australierin war kein Zufall, sondern das Ergebnis aus perfektem Timing und ihrer gewohnt sauberen Technik, die auf den langen Wellen am Snapper Rocks besonders zur Geltung kommt. Während Silva im Finale zwar viele Wellen anpaddelte, suchte sich Gilmore gezielt die besten Besten heraus. Mit einer der höchsten Wertungen des gesamten Damenfeldes unterstrich sie, dass der Weg zum WM-Titel 2026 nur über sie führt. Für Gilmore schließt sich damit ein Kreis: Genau hier hatte sie vor 21 Jahren als 17-jährige Wildcard-Starterin ihre Weltkarriere begonnen.

Perfekter Heimsieg

Auch bei den Männern blieb die Trophäe in Australien. Ethan Ewing sicherte sich vor heimischem Publikum den Sieg in einem Krimi gegen den Japaner Connor O’Leary. Mit 14,56 zu 14,17 Punkten fiel die Entscheidung denkbar knapp aus – das Duell blieb bis zur letzten Welle spannend.

Der 24-jährige Ewing festigt damit seinen Ruf als einer der stilistisch besten Surfer der Tour. Nach seinen Erfolgen an anderen berühmten Rechtswellen wie Jeffrey’s Bay und Bells Beach macht der Triumph am Snapper Rocks seine Sammlung an klassischen Pointbreak-Siegen komplett.

Über die Autoren

Gold Coast Pro: Gilmore und Ewing räumen am „Superbank“ ab | Yachtrevue