Die nächste Generation der Surfelite hat in Casablanca ihre Visitenkarte abgegeben. Beim Junior Pro Casablanca der WSL (World Surf League) sicherten sich Lukas Skinner und Sol Borelli die Titel in einem hochklassigen Finale bei kräftigem Atlantik-Swell.
Perfect Ten
Der Brite Lukas Skinner war am Finaltag am Strand von Ain Diab nicht zu stoppen. In Wellen von etwa 1,5 bis 2 Metern Höhe zeigte der junge Surfer aus Cornwall, warum er als eines der größten Talente für die Zukunft gilt. Mit einer makellosen Vorstellung in seinem Finallauf erzielte er eine glatte 10,00 – die Höchstwertung der Jury. Mit einem Gesamtergebnis von 14,60 Punkten verwies er den Iren Joshua Karbus auf den zweiten Platz. Den starken dritten Platz sicherte sich der Spanier Hans Odriozola.
Premierensieg für Sol Borelli
Bei den jungen Frauen krönte sich die Spanierin Sol Borelli zur Siegerin von Casablanca. Für Borelli ist es der erste Sieg in einem Junior-Wettbewerb der WSL. Nachdem sie im Vorjahr noch knapp am Erfolg vorbeigeschrammt war, bewies sie diesmal Nervenstärke. In einem rein spanischen Finale setzte sie sich mit 13,57 Punkten gegen ihre Teamkollegin Carla Morera de la Vall durch.


Ein gelungener Saisonstart für die Spanierin Sol Borelli ©WSL/Masurel
Das Event in Marokko bildet traditionell den Auftakt der Junior-Saison für die Regionen Europa und Afrika. Die Bedingungen am Finaltag waren mit kräftigen Wellen und ablandigem Wind ideal. Skinner reist nun als Führender der europäischen Junior-Rangliste zum nächsten Stopp nach Spanien, während Borelli mit ihrem Sieg ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison gesetzt hat.
