iQFOiL-WM: Titel für Steinberg und Opzeeland

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Bei den iQFOiL World Championships 2026 im englischen Weymouth sicherten sich Tamar Steinberg und Luuc van Opzeeland die Weltmeistertitel. Beide krönten sich nach ihren Erfolgen in Portimão im selben Jahr zu Welt- und Europameistern.

Sechs Tage lang forderte das Revier der Weymouth & Portland National Sailing Academy den 186 Athletinnen und Athleten aus 41 Nationen alles ab. Von unstetem Leichtwind über drehende Böen bis hin zu heftigen Westwinden bildete die englische Südküste die gesamte Bandbreite des olympischen Windsurfens ab. Die Disziplinen Upwind Sprint, Sprint Slalom und Course Racing verlangten dem Feld enorme Vielseitigkeit ab, bevor am Finalsamstag die Entscheidung in den Medal Series fiel.

Bei den Damen unterstrich die Israelin Tamar Steinberg ihre Ausnahmestellung von Beginn an. Bereits am Eröffnungstag legte sie mit vier Siegen in Folge das Fundament für ihren WM-Titel und ging als Führende der Qualifikation mit einem PunktVorsprung direkt ins große Finale. Dort benötigte die frischgebackene Europameisterin lediglich einen einzigen Durchgang. Mit einem Sieg im ersten Finalrennen sicherte sie sich den zweiten entscheidenden Punkt zum Weltmeistertitel. Ihre Landsfrau Sharon Kantor holte Silber, während Stella Bilger aus Australien Bronze gewann.

Spannung prägte das Klassement der Herren. Nach wechselnden Führungen in den Vorläufen schoben sich im Halbfinale der Franzose Nicolas Goyard und der Däne Johan Søe ins Finale vor, während die Favoriten wie Tom Reuveny vorzeitig ausschieden. Im Showdown warteten Qualifikationssieger Noah Lyons aus den USA und der Niederländer Luuc van Opzeeland. Beide Athleten starteten mit jeweils einem Match-Punkt in das entscheidende Duell. Van Opzeeland nutzte die erste Chance eiskalt aus. Mit einem klaren Start-Ziel-Sieg im ersten Finalrennen holte er sich den entscheidenden Zähler und krönte sich nach dem EM-Gold in Portimão auch zum Weltmeister 2026. Noah Lyons musste sich trotz einer überragenden Qualifikationswoche mit Silber begnügen, Johan Søe komplettierte das Podest mit Bronze.

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