
Extreme Bedingungen beim PWA Wave World Cup in El Médano: Im stürmischen Wind von Teneriffa setzten sich Marc Paré mit seinem dritten Sieg in Serie und Sarah-Quita Offringa am Finaltag durch.


Nichts für schwache Nerven bei 45 Knoten.
© PWA WorldtourDer Spot El Cabezo in El Médano zeigte sich am Finaltag des World Cups von seiner anspruchsvollsten Seite. Starker Wind zwischen 30 und 45 Knoten sowie kopf- bis masthohe Wellen forderten von der weltweiten Wave-Elite höchste Präzision bei Sprüngen und Wellenritten.
In der Herrenkonkurrenz setzte Marc Paré seine Erfolgsserie auf den Kanaren fort. Der Spanier zeigte im Finale eine herausragende Leistung und sicherte sich mit der höchsten Gesamtwertung des gesamten Events den Sieg. Mit einer Kombination aus einem perfekt gestandenen Push-Loop Forward und hohen Wellenwertungen verwies er den fünffachen Weltmeister Philip Köster auf den zweiten Rang. Platz drei ging an den Spanier Marino Gil, während Lennart Neubauer das Finale auf dem vierten Platz abschloss. Frühe Niederlagen von Top-Favoriten wie Marcilio Browne unterstrichen das hohe Niveau und die Dichte des Feldes.
Bei den Damen setzte sich Sarah-Quita Offringa durch. Die Athletin aus Aruba überzeugte in den anspruchsvollen Bedingungen mit konstanter Welle- und Sprungleistung und sicherte sich erneut den Event-Sieg in El Médano. Damit knüpft Offringa nahtlos an ihre herausragende Form an, wie bereits bei ihrem vorherigen Erfolg beim PWA Grand Slam im Freestyle berichtet wurde. Auf Rang zwei folgte die Deutsche Lina Erpenstein, die nach ihrer verletzungsbedingten Pause eine starke Rückkehr an die Weltspitze feierte. Das Podest komplettierte Alexia Kiefer Quintana vor der Polin Justyna Sniady.
