
Das 38. PWA Grand Slam auf Fuerteventura ist mit einer klaren Siegerin zu Ende gegangen. Bei den Frauen holte Sarah-Quita Offringa aus Aruba überlegen den Titel im Freestyle und Slalom. Bei den Männern setzte sich Lennart Neubauer durch, der in Deutschland geboren wurde, aber für Griechenland antritt.


Die neue Weltmeisterin Sarah-Quita Offringa (ARU) mit Maaike Huvermann (NED) und Lisa Kloster (GER).
© Carter/PWA WorldtourOffringa gewann ihr 18. Freestyle-Weltmeisterschaftsgold und ihren 29. WM-Titel insgesamt. Die Arubanerin dominierte das Finale gegen die Niederländerin Maaike Huvermann und unterstrich damit ihre Ausnahmestellung im Frauen-Freestyle. Huvermann, die zu Beginn der Woche noch stark imponiert hatte, musste sich am entscheidenden Tag geschlagen geben. „Oh mein Gott, das ist so verrückt – ich habe gar nicht an Titel Nummer 29 gedacht! Es ging mir nur darum, durch die Double-Elimination zu kommen und zu sehen, ob ich Maaike herausfordern kann. Ich kann nicht glauben, dass ich jetzt hier stehe. Ich war nicht sicher, ob es für mich ausgehen würde. Es fühlt sich unglaublich an. Es ist schön, so stark gefordert zu werden. Das Niveau aller Mädels steigt enorm, also musste ich mein Bestes geben, um dieser Herausforderung gerecht zu werden," so die 35-jährige Ausnahme-Surferin.
Bei den Männern holte Lennart Neubauer den Sieg in einem der höchstbewerteten Finals der Freestyle-Geschichte. In einem extrem knappen Duell setzte er sich gegen den Belgier Yentel Caers durch – nur 0,11 Punkte trennten die beiden am Ende. Der Schweizer Balz Müller komplettierte das Podium auf Rang drei.
Im parallel laufenden Slalom X siegte bei den Frauen ebenfalls Sarah-Quita Offringa, die damit ihre Dominanz auf Fuerteventura auch in der Speed-Disziplin zeigte. Bei den Männern ging der Slalom-X-Sieg an Pierre Mortefon (FRA), der sich gegen Matteo Iachino (ITA) und Jordy Vonk (NED) durchsetzte.
Mit dem Abschluss beider Disziplinen endet eines der wichtigsten Events der PWA World Tour 2026 auf Fuerteventura.
