
Challenger Series. Sierra Kerr und Jake Marshall entschieden die US Open of Surfing 2026 für sich und feierten damit jeweils ihren ersten Sieg.


Sierra Kerr aus Australien war nicht zu schlagen.
© WSL/Megan YoungbloodDie US Open in Huntington Beach bildeten auch 2026 die Kulisse für die vierte Station der Challenger Series im Rahmen der World Surf League (WSL). Vor großem Publikum rund um den Pier stellten die unbeständigen Brandungswellen Südkaliforniens das Feld vor taktische Herausforderungen.
Im Finale der Damen unterstrich die 19-jährige Australierin Sierra Kerr ihr Ausnahmetalent. Sie setzte sich im Endlauf gegen die US-Amerikanerin Bella Kenworthy durch. Kerr überzeugte die Punktrichter während des gesamten Wettkampfs mit variablen Manövern, hoher Geschwindigkeit und kluger Wellenwahl. Mit diesem Erfolg verbuchte sie ihren ersten Sieg auf dieser Wettkampfebene und schaffte den Sprung in die Spitzengruppe der Gesamtwertung.
Bei den Herren nutzte Jake Marshall den Heimvorteil. Der Surfer aus Kalifornien behielt im Finale gegen den Brasilianer Michael Rodrigues die Oberhand. Marshall überzeugte mit druckvollen Turns und konstanter Wertung. Für den US-Amerikaner bedeutet der Erfolg in Huntington Beach nicht nur den ersten Einzelsieg auf der Challenger Series, sondern auch wichtige Punkte für die Rückkehr in die erste Liga des Weltsurfens (Championship Tour).
Mit den vergebenen Punkten in Südkalifornien geht der Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze in die heiße Phase – die nächste Station der Challenger Series folgt im September im brasilianischen São Sebastião.


Lokalmatador Jake Marshall hat endlich seinen ersten Triumph in der Tasche.
© WSL/Tommy Pierucki
