Astondoa 43

Im Kommen. Warum die spanischen Astondoa-Yachten aus dem Stand zu beneidenswerter Form auflaufen und die 43er lediglich eine Vorstufe für höhere Weihen ist. Von Roland Duller

Astondoa-Yachten sind hierzulande weitgehend unbekannt. In Spanien kann es hingegen passieren, dass bei Nennung des Namens die Münder offen bleiben. Das Kerngeschäft der spanischen Werft sind nämlich Semicustom-Yachten zwischen 66 und 130 Fuß, von denen rund 20 Einheiten pro Jahr die Werfthallen verlassen. Dass sich damit richtig Geld verdienen lässt, braucht nicht weiter betont zu werden. Im vergangenen Jahrzehnt entstand parallel zu dieser exklusiven Linie eine „Pleasure-Boat-Palette“ mit Yachten zwischen 40 und 54 Fuß, die vier Flybridgeyachten und zwei Open-Modelle (Cruiser) umfasst.
Derzeit verlassen rund 80 Serienyachten pro Jahr die Werfthallen, Tendenz steigend. Die Entscheidung zugunsten einer Zweitlinie erwies sich als Volltreffer. Einerseits füllt sie freie Kapazitäten, andererseits erleichtert man potenziellen „Großkunden“ den Einstieg in die Welt der Luxusyachten. Der Aufstieg in höhere Ligen geht bei Motoryachten rasend schnell, und es ist bekanntlich leichter, jemanden bei der Stange zu halten, als neue Kunden zu gewinnen.
Die Astondoa 43 steht somit am Anfang einer Bigboat-Karriere. Der Anspruch an Luxus ist trotzdem spürbar. Punkto Linienführung hat Astondoa den Drift in die neue Zeit angesetzt.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 1/2004
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