Elan 344 Impression

Prämiert. Mit dem kleinsten Modell der Impression-Serie landet Elan einen überraschenden Erfolg. Die Elan 344 wurde in der Kategorie bis zehn Meter zur europäischen Yacht des Jahres gewählt

Wenn schon umkrempeln, dann ordentlich. So dachte man wohl bei der slowenischen Werft Elan, als man die erfolgreiche Impression-Linie bis zur Zehn-Meter-Klasse ausdehnte. 2004 stellte man die 434 vor, Anfang 2005 folgte die 384 und zuletzt übertrug man das Erfolgskonzept auf die neue 344 Impression. Ein Konzept, das Raumangebot und Cruisingqualitäten in den Vordergrund stellt und einen dementsprechend voluminösen Rumpf erfordert. Je kleiner eine Yacht, desto schwieriger ist so ein Programm optisch sauber umzusetzen, weil sich Eleganz durch gestreckte Linien halt leichter erzielen lässt. Dazu kommt, dass die 344 kürzer ist als sie nominell scheint: Die Rumpflänge von 9,99 Metern entspricht 32,8 Fuß; das ist also deutlich weniger als 34 Fuß, auf die man aufgrund der Typenbezeichnung schließen könnte. Diese zehn Meter werden hinter einem hohen Freibord und einer Breite von 3,49 Metern verpackt. Damit ist die Elan 344 zwar nur wenig breiter als die Konkurrenz, aber hier zählt jeder Zentimeter. Zum Vergleich: Dufour 325 3,44 m, Sun Odyssey 35 3,47 m, Oceanis und Bavaria 33 Cruiser 3,48 m. Und trotzdem: Designer Rob Humphreys hat mit feinem Schwung einen Aufbau hinbekommen, der sich sehen lassen kann – und durchaus ankommt, wie die Entscheidung der EYOTY-Jury beweist.

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