Spirit of Piran

Die Verwandlung

Die Urversion mit Lateinersegel und Schwert setzte eine gewisse Sportlichkeit voraus. Nun soll eine Alternative mit Hubkiel und Dschunkenrigg die Alltagstauglichkeit erhöhen und neue Käuferschichten erschließen. Roland Duller hat die Kielversion vor Portoroz unter die Lupe genommen

Hubert Raudaschl hat sich vor Jahren einem Projekt verschrieben, dem er sich seither mit Hingabe widmet – der Spirit of Piran. Zur Erinnerung: Unter dem Arbeitstitel RN 20 lief der Prototyp als Holzboot 2004 vom Stapel. Die eigenwillige Optik der schlanken, sechs Meter langen Jolle und das Lateinersegel ließen von Anfang an keinen Zweifel daran, dass es sich hier um ein Nischenprodukt handelt. Mainstream sieht anders aus, das war auch Raudaschl klar, der sich bei der Konstruktion der Spirit of Piran von den amerikanischen Cat-Jollen eines Francis Herreshoff und der Chiemseeplätte inspirieren ließ. Die Entscheidung zugunsten eines Lateinerriggs resultierte aus dem Wunsch, an Traditionsregatten teilnehmen zu können.

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