Salona 41

Zwischen Racing und Cruising: die Mehrkämpferin schafft den Spagat

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Es gibt eine Grundregel im Yacht-Business: Neuerscheinungen verkaufen sich besser als ältere Modelle. Als logische Folge wird der Markt im Ringen um Stückzahlen mit Newcomerinnen überschwemmt. Das macht es interessant und schwierig zugleich. Der mit neuen Modellen einhergehende Innovationsdruck bedeutet ja nicht, dass diese zwangsläufig besser sind, im Gegenteil, es gibt oft viel „innovativen Blödsinn“ zu bestaunen. Andererseits schafft die Bereitschaft für Neues erst den Nährboden für interessante Konzepte, wie Rumpfformen mit Chines, die den Open 60-Racern nachempfunden sind, beweisen.
Krešimir Se?ak, Präsident der 2002 als Tochter einer Autozulieferer-Firma gegründeten Werft AD Boats, kennt diese Zusammenhänge und setzt folgerichtig auf neue Modelle, aber nicht auf Innovation um jeden Preis. Vor einem Jahr wurde die Salona 44 vorgestellt, ein Modell, das auf der mittlerweile nicht mehr gebauten 45er basiert; im Juni wird im Rahmen der ORC-Weltmeisterschaft in Cres die neue Salona 38 präsentiert – was bis jetzt noch geheim war – und im Frühjahr 2012 soll die erste Salona 60 vom Stapel laufen. Komplettiert wird der Reigen der Neuvorstellungen durch die Salona 41, die wir im Herbst vor Barcelona getestet haben.

Neuer Besen. Die Salona 41 ist keine vollständige Neuentwicklung. Sie basiert auf der erst vor drei Jahren vorgestellten – und vorläufig noch weiter gebauten – Salona 42, die letztes Jahr im Rahmen der ORC-Weltmeisterschaft auf der Flensburger Förde mit einem dritten Platz seglerische Qualitäten bewiesen hat. Am Rad drehte übrigens mit Karlo Kuret ein Mann mit America’s Cup-Erfahrung.
Den einzigen Vorwurf, den man diesem J&J Design machen kann, ist die etwas angestaubte Optik. Spoilerheck und nur ein Rad – das ist nicht ganz zeitgemäß. Andererseits wäre es schade einen derart gut segelnden Rumpf einzustampfen, wie es Miroslav Belaji?, einer der drei Konstrukteure des hauseigenen Designteams, formuliert. Die Entscheidung die Salona 41 auf Basis der 42er zu bauen, lag somit auf der Hand – und dass der Aufwand im überschaubaren Rahmen blieb, dürfte in Zeiten wie diesen auch nicht gestört haben.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2011.

Der komplette Bericht als PDF-Download:

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