Drory lässt grüßen

Kolumne Achteraus
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 © Roland Regnemer

Ein neuer Platz für die Yachtrevue: Platz am Fenster mit Blick aufs Wasser

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September 2026: Persönliche Monatsbilanz

Drory 1. Die Yachtrevue ist mit der gesamten Verlagsgruppe zu Sommerbeginn umgezogen. Rund 3 km den Donaukanal flussabwärts und ans andere Ufer. Alles lief nach Plan, statt neben dem Gusto-Team sitze ich jetzt bei den Kollegen von der Autorevue. Durchaus passend, müssen Boote ja meist mit einem Anhänger transportiert werden und dazu benötigt man, genau, ein Auto. So weit, so unspektakulär. Den aufmerksamen Augen der Textchefin fiel beim ersten Besuch auf, dass unsere offizielle Adresse zwar Erdberger Lände lautet, der Zugang aber über die Drorygasse erfolgt, benannt nach dem britischen Techniker Henry James Drory. Und dessen Bruder Edward war maßgeblich an der Gründung des organisierten Segelsports in Österreich beteiligt – passender geht es für ein Magazin, das vom Österreichischen Segel-Verband herausgegeben wird, eigentlich nicht.

Drory 2. Nicht ganz nach Plan lief der kurz nach Übersiedlung und Fertigstellung der Yachtrevue-Sommerausgabe angetretene Urlaub. Wir reisten in die Berge, wo mich gleich zu Beginn das geliehene Über-Drüber-Mountainbike einigermaßen unsanft abwarf. Sport und Action waren damit für mich in den folgenden Wochen gestrichen, dafür blieb mir umso mehr Zeit, um nachzudenken. Und so wurde aus der vagen Idee, heimische Seen zu besuchen, ein konkretes Vorhaben für eine Törn-Serie mit allem Drum und Dran. Aus organisatorischen, aber vor allem historischen Gründen kristallisierte sich rasch die Alte Donau als erstes vorzustellendes Revier heraus. Schließlich beherbergt sie mit dem UYC Stammverein den ältesten Segelclub Österreichs. Gegründet von – Edward Drory.

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