Cote d'Azur

Luxustörn: Mit Skipper und Hostess von Nizza südwärts

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Sechs Frauen, eine Idee. Eine Woche Auszeit vom Alltag. Kinder, Männer, Jobs und Haushalt hinter sich lassen, frei von Verpflichtungen aller Art gemeinsam das Leben genießen. Am liebsten auf einer Yacht, die den Weg zum Ziel macht, am liebsten in einem Revier, das Natur und Lifestyle verbindet. Aber wer übernimmt Verantwortung und Abwasch? Wer kümmert sich um Sicherheit, Sauberkeit und einen gut gefüllten Kühlschrank an Bord? Oder anders gesagt: Wer macht, wofür wir daheim rund um die Uhr zuständig sind – und wovon wir in unserer kostbaren Urlaubszeit definitiv nichts wissen wollen?
Die Lösung ist rasch gefunden. Ein Törn mit Skipper und Köchin, „Crewed Charter“ genannt, auf einem Katamaran mit generösem Platzangebot, entlang der Côte d’Azur, wo französisches Lebensgefühl und abwechslungsreiche Landschaft locken. Nicht gerade günstig, aber immerhin sind drei Mahlzeiten pro Tag sowie sämtliche Drinks im Preis inkludiert. Wollen wir das? Und wie wir wollen – gebongt, Mädels!

Ausgangshafen ist Nizza. Nach eineinhalbstündigem Flug ab Wien kommen wir am Nachmittag an, Paul und Carmel, ein sympathisches neuseeländisches Paar um die 50, erwarten uns an der Mole. Sie zeigen das Schiff und erklären die wichtigsten Basics, die Landratten unter uns passen besonders gut auf. Dann lösen wir auch schon die Leinen und schippern um die Ecke nach Villefranche. Die Bucht ist ziemlich voll, aber mit dem Kat ist es kein Problem weit innen im Seichten einen Platz zu finden. Als der Anker fällt, stellt sich zum ersten Mal Urlaubsfeeling ein. Baden, sonnen, lesen, plaudern, einfach zur Ruhe kommen und durchschnaufen; Carmel werkt einstweilen in der Küche. Gegen sechs Uhr serviert sie uns zum Auftakt hübsch dekorierte Häppchen, dazu wollen wir die erste Flasche köpfen. Die Weinritterin in unserer Runde inspiziert die riesige, mit Eis und Getränken aller Art randvoll gefüllte Kühltruhe im Cockpit und sucht einen grasig schmeckenden Sauvignon Blanc aus, der allgemeinen Anklang findet. Später bringt uns Paul mit dem Dinghi ans Ufer, entspannt schlendern wir durch die malerische Altstadt mit ihren hübschen Läden, kaufen duftende Seife und würziges Olivenöl.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2012.

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