Venedig, die Lagune

Zwei Titel und sechs Fragen zu einer allfälligen Kreuzfahrt in der Lagune von Venedig, die Sie nicht sehr interessieren aber auch nur oberflächlich behandelt werden

1. Frage
Welchen Stellenwert hat der Gesang in der lokalregionalen Seefahrt Venedigs und was geht das uns an?

In eine Schlucht passt ein Hilfeschrei oder fallweise ein Jodler, der die Angst vertreibt. Arien hingegen können sich zwischen engen Wänden nicht entfalten, sie benötigen die Weite, die sie trägt, mindestens einen Opernsaal, noch besser eine Arena, am besten aber das Meer unter 40 Milliarden Sternen. Im dichten Kanalgewinkel Venedigs ist keinerlei Verbreitung möglich. Da kann die Stimmgewalt höchstens obenaus fahren zur Erbauung der Möwen am Himmel und Verwunderung von Tauben auf den höheren Gesimsen. Wo aber in den offeneren Wasserflächen das Ambiente bereitet wäre für den erbaulichen Gesang der Gondoliere fehlt es mittlerweile komplett an aller Andachtsstille und jedwedem Fluidium der Romantik. Eine Kostbarkeit von Donizetti im klaustrophobischen Verkehr an der Rialto-Brücke dargeboten, eine Serenata im Sprudelbecken vor San Marco vorgetragen – das ergibt entschieden nichts Gehaltvolleres ...

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