Monte Carlo 52

Beneteau erneuert die Monte-Carlo-Palette und stellt am Yachting Festival in Cannes mit der Monte Carlo 52 das erste Modell der überarbeiteten Linie vor

Monte Carlo 52

Die französische Beneteau-Gruppe engagiert sich seit vielen Jahren auch im Motoryacht-Bereich. Aktuell umfasst das Angebot sieben Modellreihen, eine davon ist die kleine, aber feine Monte-Carlo-Linie, die aus vier Yachten besteht und als Bindeglied zwischen Sportcruisern, Trawlern sowie Superyachten fungieren soll. Letztere firmieren übrigens unter Bezeichnung Monte Carlo Yachts (!) und werden in Monfalcone unter italienischem Management gebaut.

Inspiriert vom Luxus

Die MC-Reihe wurde 2013 mit den Modellen MC 4 und MC 6 aus der Taufe gehoben, ein Jahr später folgte die MC 6, die es auch in einer Sportversion namens 6S gibt. Unverkennbar ist die Verwandtschaft der 40–60 Fuß langen Yachten mit den Luxusmodellen von Monte Carlo Yachts, was daran liegt, dass Konstruktion und Design von Carlo Nuvolari und Dan Lenard stammen, die für die Linien der MCY-Reihe verantwortlich zeichnen. Dieses Duo wurde auch mit der Konzeption der Monte Carlo 52 betraut, die als erstes Modell der neuesten Generation in dieser Reihe besonders beeindrucken sollte.
Das gelang Nuvolari und Lenard insofern, als sie die Yacht optisch, atmosphärisch und haptisch noch näher an die Oberliga heranführten. Zu diesem Zweck kam extrem viel Glas zum Einsatz; ein Trend, der aus dem Megayachtbau kommt, wo gerne einmal 400 Quadratmeter des durchsichtigen Werkstoffs verbaut werden.

Immerhin 20 Quadratmeter Glas hat man auf der MC 52 verarbeitet. Im Salon reichen die Glasflächen bis zur Oberkante der Lounge-Garnitur, sodass man sich fast wie im Freien oder in einem Wintergarten wähnt – eine auf Yachten dieses Genres ungewohnte Atmosphäre. Einen Stock tiefer ist die Überraschung noch größer: Ob in der Achter- oder Bugkajüte, die Größe der Rumpfluken ist beeindruckend, die Sicht nach draußen fantastisch. Von außen sind die riesigen Fensterflächen übrigens nicht als solche zu erkennen, sondern sehen wie ein schwarzer Streifen mit integrierten Luken aus. Letztere sind tatsächlich ins Glas eingebaut und lassen sich auch öffnen. Das Markenzeichen aller MC- und MCY-Yachten, die große, runde Luke, ist hingegen lediglich ein Designelement aus Folie.

Groß gewachsen

Die MC 52 löst die MC 5 ab, spielt im Größenvergleich aber in einer anderen Liga. Der Rumpf ist um 1,07 Meter länger und 33 Zentimeter breiter. Das schafft im Inneren unvergleichlich mehr Platz und wirkt sich auch günstig auf die Fahreigenschaften aus. Carlo Nuvolari und Dan Lenard wollten ein Unterwasserschiff konzipieren, das seine beste Leistung hinsichtlich Fahrkomfort und Effizienz im Bereich der idealen Reisegeschwindigkeit um 21 Knoten bietet – und das unabhängig von der Beladung.

Den ganzen Fahrbericht lesen Sie in der Yachtrevue 2/2020, am Kiosk ab 7. Februar!

Der komplette Bericht als PDF-Download:

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