Quicksilver Captur 625 Pilothouse

Trailerbares Allwetter-Boot für Hobbyangler und Einsteiger

Quicksilver Captur 625 Pilothouse

Sportfischen erfreut sich in Zeiten der Pandemie größter Beliebtheit und auch das Bootfahren erlebt einen unerwarteten Boom. Mit Fischerbooten erreicht man beide Zielgruppen und so ist es keine Überraschung, dass dieses Genre derzeit große Zuwachsraten verzeichnet.

Bei der zum US-Konzern Brunswick gehörenden Marke Quicksilver hat man bereits 2019 mit dem Redesign der Pilothouse-Modellreihe angefangen, zu der derzeit sechs Modelle, eng abgestuft von 5,75 m bis 8,88 Meter Länge, gehören. Den Anfang machte die 825, im vergangenen Modelljahr wurde die 705 überarbeitet. In diesem Jahr folgt schließlich mit der Quicksilver 625 Pilothouse das zweitkleinste Modell.

Die Neuerscheinungen sind auf den ersten Blick als solche zu erkennen: Sie verfügen erstmals über eine invertierte, also nach innen geneigte Windschutzscheibe und wirken durch den nahezu senkrechten Steven und den tiefen-V-Rumpf bulliger als die Vorgängerinnen. Produktmanager Sylvain Perret bezeichnet das neue 625 Pilothouse als "reine Fischfangmaschine". Er verspricht sich davon ein großes Potenzial, auch weil sich Weltmarktführer Beneteau kürzlich aus dem Segment der Fischerboote zurückgezogen hat und die Barracuda-Reihe nicht mehr anbietet.
Trotz seiner kompakten Maße verfügt das 625 Pilothouse über ein sehr geräumiges Cockpit, das laut Perret das größte seiner Klasse ist. Hier haben Angler jede Menge Platz, um sich frei zu bewegen, bequeme Polsterungen an den Bordwänden erleichtern das Abstützen. Zur angelgerechten Ausstattung zählen außerdem Angelrutenstaumöglichkeiten in der Bordwand, Angelrutenhalter im Süll und am Dach, zwei Fischkästen, einen Lebendköder- oder fischkasten, eine Seewasserwaschanlage sowie eine Fußreling. Am Endes des Angeltages kann ein Cockpittisch aufgestellt und eine weitere Sitzbank aus der Bordwand ausgeklappt werden.

Der hohe Freibord sorgt für ein gutes Sicherheitsgefühl. Dieses schwindet allerdings ein wenig, wenn man sich über das schmale Seitendeck zum Bug begibt – hier wäre eine Handreling wünschenswert, wie sie auch die 705 und 805 haben. Ein Feature, das laut Perret nur bei der Baunummer 1 fehlt, und bei allen anderen Modellen zur Standardausrüstung gehört.

Mit dem 625 Pilothouse kann man bei jedem Wetter und auch zu jeder Jahreszeit seinem Hobby nachgehen.

Den gesamten Fahrbericht lesen Sie in der Yachtrevue 2/2022, am Kiosk ab 4. Februar!

Der komplette Bericht als PDF-Download:

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