Brenta 38

Dolce vita. Segeln muss nicht anstrengend, eine Yacht nicht zwangsläufig Raumwunder samt Einbauküche sein, das demonstriert beispielhaft ein italienischer Daysailer der Extraklasse. Von Luis Gazzari

Sommer in Rom, über der Stadt liegt schwüle Augusthitze. Auf glänzenden Speichenrädern rollt ein roter, offener Triumph TR4 Richtung Porto Ercole, die langen Haare der jungen Blondine auf dem Beifahrersitz wehen im Fahrtwind. Sie ist glücklich, zum ersten Mal darf sie auf einer Yacht mitsegeln! In die Vorfreude mischt sich leises Bangen, denn sie hat vom Segeln keine blasse Ahnung. Ob wahr ist, was Alessandro versprochen hat? Dass sie gar nicht mithelfen muss, sondern entspannen darf?
Der Liegeplatz in der noblen Marina Cala Galera ist rasch erreicht. Leise läuft der Zweizylinder, schnell sind die Festmacher gelöst und es geht hinaus aufs Meer. Die feuchte Hitze des Scirocco wird auf dem Wasser als angenehm empfunden. Der graumelierte Römer stellt das Boot in den Wind, schaltet den Autopiloten ein und schlingt das Großfall um eine der beiden elektrischen Winschen beim Niedergang. Auf Knopfdruck wandert silbern glänzendes Segeltuch aus dem Kohlefaser-Großbaum, nach wenigen Sekunden erreicht der Kopf den Masttopp. Alessandro belegt das Fall in einem Stopper und rollt dann manuell die Selbstwendefock aus. Das Vorstag setzt unter Deck an und die Trommel ist halb eingelassen.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2005.
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