Sun Odyssey 54 DS

Jeanneau pokert und gewinnt: Applaus von Interessenten, neidvolle Blicke von Mitbewerbern sowie Anerkennung von der Fachpresse. Von Roland Duller

Jeanneau verblüffte mit seinem neuen Flaggschiff Kunden und Mitbewerber gleichermaßen. Statt, wie allgemein erwartet, in gewohnter Routine eine Yacht in solider Qualität zu akzeptablem Preis zu präsentieren, überraschte der französische Werftriese mit einem Schiff, das sich optisch und konzeptionell vom aktuellen Yachtdesign unterscheidet. In einem emotionalen Kraftakt klinkten sich die Franzosen in die sich immer schneller drehende Spirale der Innovation ein, wohl wissend, dass designerische Experimente im Yachtbau riskant sind.
Doch dieser “Über-Mut” hat handfeste Gründe. Sun-Odyssey-Eigner, die die Leiter bis 52 Fuß hochgeklettert waren, musste man bislang kampflos an Werften wie Oyster, Nautor und Co. abgeben. Das missfiel nicht nur Jeanneau. Auch Kunden, die sich an das stimmige Preis-Leistungspaket der französischen Werft gewöhnt hatten, wünschten sich eine adäquate Alternative in der Oberklasse. Mit der 54 DS haben die Designer nicht nur die Antwort gefunden, sondern auch das in dieser Liga geltende Anforderungsprofil bezüglich Individualität und Exklusivität erfüllt. Jacques Fauroux gelang ohne vermessungstechnische Einschränkungen ein moderner, schneller Rumpf, und Vittorio Garroni realisierte das Themas „Decksalon“ harmonisch.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 3/2003.
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