Luxusgüter

Oktober 2017: Die private Monatsbilanz von Judith Duller-Mayrhofer

Luxusgüter

Seitenweise ultrateure, exklusive Yachten in dieser Ausgabe, da kann man schon ins Staunen kommen. Neid stellt sich nicht ein, brauche weder Fitnesscenter noch Wasserrutsche an Bord. Hab mir aber im vergangenen Sommer flexible Arbeitszeit gegönnt. Segeln und Surfen bei Sonne und Südwind am Mittwoch, Recherchieren und in die Tasten Hämmern am verregneten Wochenende. Format hat sich bestens bewährt. War so oft am Wasser wie selten zuvor, Yachtrevue ist trotzdem immer pünktlich erschienen. Wahrer Luxus, der mich intensiv leben ließ und rundum glücklich machte; kann man aber, wie alles wirklich Schöne im Leben, auch um viel Geld nicht kaufen.

Luxus in meinen Augen auch ein Projekt, das in meinem Club läuft. Regelmäßiges Laser-Training für Frauen aller Könnensstufen, betreut von niemand geringerem als M., einem der Besten der Klasse, der sich dieser Lebensaufgabe mit bewunderungswürdiger Geduld stellt und seine sanftmütige Seite herauskehrt. Es geht nicht um Wettkampf, sondern um gemeinsames Erleben und die Freude am Segeln; hin und wieder werden auch persönliche Grenzen ausgelotet. Sind heuer als chronisch gut gelaunte Truppe über den spiegelglatten See getrieben, massengekentert und mit brennenden Oberschenkeln, aber jauchzend in sprühender Gischt geglitten. Quasi Fitnesscenter und Wasserrutsche in einem Aufwasch, nur auf vier statt hundertvier Metern Länge und ohne brummenden Generator. Hab ich schon erwähnt, dass man alles wirklich Schöne auch um viel Geld nicht kaufen kann?

Weitere Artikel aus diesem Ressort

Ressort Achteraus

Horizonterweiterung

Juni 2018: Die private Monatsbilanz von Judith Duller-Mayrhofer

Ressort Achteraus

Es gibt immer was zu tun

Mai 2018: Die private Monatsbilanz von Verena Diethelm

Ressort Achteraus

Starke Ansage

Mai 2018: Die private Monatsbilanz von Roland Duller

Ressort Achteraus
Facebook 1. Mehr Präsenz in den sozialen Netzwerken, lautet die Vorgabe von ganz oben, Redaktionen mit begrenzten Ressourcen mögen sich auf Facebook konzentrieren und von dort aus die Welt erobern. Okay, wird erledigt. Bin als einzige im Team halbwegs Facebook-affin, werde daher flugs zur Social-Media-Managerin ernannt und von einem Auskenner instruiert. Täglich mindestens ein Beitrag, empfiehlt er, immer mit Bild, ansonsten erstmal experimentieren und beobachten, was der Community gefällt. Poste also News vom Volvo Ocean Race (Reaktion mittelprächtig), eine Bord-Katze (schon besser) und diverse Yachten in Not (ziemlich gut). Die mit großem Abstand meisten Likes, Herzen und Kommentare bekommt aber die Rennyacht von Lego. Boys and their toys; ich liebe unsere Community.









 

Social-Media-Offensive

April 2018: Die private Monatsbilanz von Judith Duller-Mayrhofer

Ressort Achteraus

Gaumenschmaus

März 2018: Die private Monatsbilanz von Verena Diethelm

Ressort Achteraus

Schiiiiiiifoahn, foahn, foahn!

Februar 2018: Die private Monatsbilanz von Roland Duller