Mercury Außenborder

Der Weltmarkführer bringt neue V6- und V8-Außenborder von 175 bis 300 PS auf den Markt. Das Besondere: Es gibt wieder mehr Hubraum statt Aufladung durch Kompressoren

Mercury Außenborder

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum. An diesen alten Grundsatz haben sich wohl die Ingenieure von Mercury bei der Entwicklung ihrer neusten Motorengeneration erinnert. Im größten einzelnen Produktentwicklungsprogramm seiner 80-jährigen Firmengeschichte bringt der Weltmarktführer für Schiffsantriebe drei neue V6-Motoren (175, 200 und 225 PS) sowie zwei neue V8-Außenborder (250 und 300 PS) auf den Markt. Unverändert blieben F350 Verado und F400R Außenborder, die weiterhin auf sechs Zylindern basieren.

Darüber hinaus werden vier neue Pro-XS-Modelle (200, 225, 250 und 300 PS) angeboten, die sportlicher als die Verados abgestimmt sind, auf höherer Drehzahl laufen und besonders bei Bass-Boat-Fischern beliebt sind, drei neue SeaPro-Modelle (225, 250, 300 PS), die für professionelle Anwender entwickelt wurden, daher besonders robust und wartungsfreundlich ausgeführt sind und über eine niedrigere Drehzahl verfügen, sowie Mercury-Racing (250 und 300 PS), die für Rennboote gedacht sind und die V6 250XS und 300XS Zweitaktmotoren ersetzen.

Mehr Volumen – mehr Leistung?

Die neuen Motoren verfügen wieder über mehr Hubraum und verzichten auf die Aufladung mit einem Kompressor. Die Vorteile sollen in der längeren Lebensdauer, einer elastischeren Beschleunigung und geringeren Geräuschentwicklung liegen. „Ein Motor mit Kompressor ist sehr aufwendig. Die neuen V6 und V8 sind einfache, aufgeräumte Motoren, die besonders leicht, kompakt und sparsam sind“, erklärt Felix Klein vom Mercury-Importeur MCM. So sind die neuen V6-Modelle nochmal 16 kg leichter als ihre Vorgänger. Damit würde sich die neue Oberklasse von Mercury auch besonders gut für den aus den USA kommenden Trend zur Installation von mehreren Außenbordern nebeneinander eignen.

Beim Test des neuen Mercury Fourstroke 200 (3,4l, V6) und des Mercury Verado 300 (4,6 l, V8) konnten wir uns von der regelmäßigen Kraftentfaltung der neuen Außenborder überzeugen. Das neue Design mit großem Hubraum sorgt für eine konstante Beschleunigung und jede Menge Drehmoment, vor allem im mittleren und oberen Bereich.

Den gesamten Test lesen Sie in der Yachtrevue 2/2019, am Kiosk ab 1. Februar!

Der komplette Bericht als PDF-Download:

Mercury Außenborder, Seite 1 von 2 Mercury Außenborder, Seite 2 von 2
Mercury Außenborder, Seiten 1/2 von 2

Weitere Artikel aus diesem Ressort

Ressort News

Kleines Schiff, große Pläne

Christian Kargl will 2021 auf einem Plattbug-Boot am Mini-Transat teilnehmen. Wir sind mit dem smarten ...

Ressort News

Dubai Harbour

D-Marin will Dubai zu einem maritimen Zentrum für Luxusyachten ausbauen

Ressort News

Segeln im Rhythmus

MIt der Yacht durch die griechische Inselwelt stromern und dabei ganz spezielle rhythmische Erfahrungen machen

Ressort News
PDF-Download

Wille zum Wahnsinn

Der Österreicher Michael Niederer gestaltete für einen Berliner Multimillionär das Innenleben einer 48 ...

Ressort News
PDF-Download

Alterslose Schönheit

Vor hundert Jahren kamen die ersten Sonderklassen an den Wolfgangsee, seither haben sie an Flair und ...

Ressort News
PDF-Download

Vijonara

Das Truly-Classic-Design kombiniert gekonnt klassische Linien mit moderner Technologie sowie heutigem ...