Träume in Trümmern

Seit 17 Jahren segelt ein Schweizer Paar mit immer größer werdender Familie um die Welt. Doch nun könnte die im Namen der Nachhaltigkeit geführte Reise ein trauriges Ende nehmen

Träume in Trümmern

Es gibt Menschen, die haben eine Mission. Und dann gibt es Menschen, die ihre Mission bedingungslos leben. Sabine und Dario Schwörer zum Beispiel. Das aus der Schweiz stammende Paar – er Bergführer und Geograf, sie Krankenschwester – machte sich im Jahr 2002 auf den Weg um den Erdball. Mit der 50 Fuß langen Aluminium-Yacht Pachamama und einem kühnen Plan. Die beiden wollten auf jedem Kontinent den höchsten Gipfel besteigen, die dafür nötigen Wege konsequent klimaneutral zu Fuß, per Fahrrad oder per Boot zurücklegen und Jugendliche in aller Welt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit sensibilisieren. TOPtoTOP nannten sie ihre Expedition und legten dafür einen Zeithorizont von etwa vier Jahren fest.
Mittlerweile sind 17 Jahre vergangen und die Schwörers immer noch unter Segeln auf Tour. Allerdings in deutlich größerer Besetzung: Sechs Kinder wurden unterwegs geboren, die allesamt auf Pachamama aufwachsen. Tochter Salina ist mit zwölf die Älteste. Sie kam in Patagonien in der Skipperkabine auf die Welt, Vater Dario fungierte als Geburtshelfer und durchtrennte die Nabelschnur mangels Skalpell mit einem Taschenmesser. Als dem Schweizer Botschafter in Santiago das zu Ohren kam, vermittelte er die Familie an Victorinox und verhalf ihr so zu einem Sponsor, der den Schwörers bis heute treu blieb. Orgelpfeifengleich kam danach alle zwei Jahre weiterer Nachwuchs dazu; Vital, der bislang jüngste Spross, ist erst wenige Monate alt.

100.000 Seemeilen haben die Schwörers bis dato in ihrem Kielwasser gelassen, alle sieben Meere und mehr als hundert Länder bereist. Sie segelten in den Tropen und in antarktischen Gewässern, meisterten die Nordwestpassage und kletterten auf den Mount Everest. Dazwischen führten sie im Auftrag von Universitäten und Forschungsorganisationen Feldstudien durch, hielten Vorträge in Schulen, initiierten gemeinsam mit freiwilligen Mitarbeitern Umwelt-Projekte aller Art.

Die gesamte Story über diese außergewöhnliche Familie und deren aktuellen Nöte lesen Sie in der Yachtrevue 1/2018, am Kiosk ab 2. Jänner!

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