Im Land des Lichts

Eiszeit. Von der Westküste Grönlands zum produktivsten Gletscher der Welt

Leise, sagt man, ist die Stimme der Vernunft. Passt also gut, der Leitspruch dieser Expedition: „Arctic Odyssee – A Voice in the Wind“. Die Reise auf der Southern Star, einer 75 Fuß langen Slup aus Aluminium, bringt uns in jenen Teil der Erde, in dem sich die Konsequenzen des Klimawandels so alarmierend wie nirgendwo sonst zeigen. Ein ganzes Jahr dauert sie, führt von Grönland durch die Nordwestpassage in den Pazifik, danach um Nordamerika. Expeditionsleiter ist Oliver Pitras, der bereits 1999 die Nordwestpassage durchsegelt hat. Ich darf ihn, gemeinsam mit Teilnehmern aus Frankreich, Island, Norwegen und der Schweiz auf einem 360 Meilen langen Teilstück entlang der Küste Westgrönlands, wo etwa die Hälfte der 55.000 Bewohner Grönlands lebt, begleiten. Mit ihnen, den Inuits, wollen wir sprechen, Verbindung aufnehmen zu jenen, denen auch daran liegt, Lebensräume wie diesen zu erhalten. Eine Stimme im Wind eben, die Gehör sucht. Einfach ist das nicht. Die Inuit stehen Fremden aus dem Süden – und welcher Fremde ist das hier nicht? – längst nicht mehr bewundernd oder mit leisem Neid gegenüber, sondern reserviert bis offen ablehnend. „Ihr zerstört unsere Kultur“, lautet der gängige Vorwurf. Aber immerhin, sie kommen an Bord, weil uns unsere Einstellung zu ihrem Land vorausgeeilt ist. Sie kommen, trinken ein Glas oder auch zwei, geben wertvolle Informationen über den weiteren Streckenverlauf, erzählen von ihren Lebens- und Jagdgewohnheiten.
Ausgangspunkt der Reise ist die Hauptstadt Nuuk, sechs Flugstunden von Kopenhagen entfernt. Als wir auslaufen, gibt uns Jens, der Pilot, ein Geschenk der besonderen Art mit auf den Weg: Atemberaubende Kunststücke auf seiner einmotorigen Maschine.

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