Französische Woche

Oktober 2020: Die private Monatsbilanz von Roland Duller

Französische Woche

Notprogramm. Yachting Festival in Cannes ist abgesagt, die Testtermine an der Cote d’Azur finden aber statt. Blöd, dass dort kein Wind ist, gescheit, dass ich die Badehose eingepackt habe. Statt Wendewinkel zu messen, liege ich in einer Bucht vor Anker, lasse mir die Sonne auf den Bauch scheinen und schwimme eine Runde um die andere. Sollten in den nächsten Fahrberichten die Themen Badeleiter, Sonnenliege sowie Beschattungssysteme ungewöhnlich ausführlich behandelt werden – Sie wissen, warum.

Freiluftseminar. Beim Badestopp auf der Excess 11 plaudere ich ausführlich mit Konstrukteur Vincent Lauriot Prévost. Warum bewegt sich der von ihm gezeichnete, extrem hochbordig wirkende Kat bereits bei einem Hauch von Wind, frage ich. Vicnent holte sein Tablet, zeigt mir gefühlt tausend Diagramme und hält mir einen Vortrag über Strömungsanalyse. Aufgrund des Lockdowns habe er ein paar Monate mehr Entwicklungszeit gehabt als sonst für einen Fahrtenkat üblich, bemerkt er nebenbei, und das sei nicht ohne Folgen geblieben. Soviel zum Guten im Schlechten.

Relativitätstheorie. Trinke in Cannes nie Bier; 8,50 Euro für ein Krügerl liegen klar über meiner Schmerzgrenze. Heuer breche ich mit meinem Grundsatz. Habe in Capri wenige Tage zuvor für ein Seidl neun Euro berappt – im Vergleich dazu sind die Preise in Cannes glatt eine Okkasion.

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