Olympiarevier Qingdao

Das Revier vor Qingdao wird immer wieder hart kritisiert. Aber nicht alle glauben, dass faires Segeln dort unmöglich ist

Kann es bei den olympischen Segelbewerben in Qingdao überhaupt fair zugehen oder sind angesichts der zu erwarteten schwierigen Bedingungen Zufalls-Sieger zu befürchten? Zu dieser Frage meldete sich Robert Wilkes, Klassensekretär der internationalen Optimist-Vereinigung zu Wort. 2001 wurden nämlich in Qingdao die Optimist-Weltmeisterschaften abgehalten, und zwar bei extrem leichtem Wind, der nur 7 der vorgesehenen 15 Wettfahrten zuließ. 208 Mädchen und Burschen aus 44 Nationen nahmen damals teil. Unter den Top 20 finden sich sieben, die sich auch bei der WM 2002 in Texas unter den besten 20 platzieren konnten, sowie drei, die in Folge eine Medaille bei den ISAF Youth Worlds gewannen. „Das waren keine Lotterie-Resultate“, folgert Wilkes. Hoffen wir, dass er Recht hat.

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