Charter - Budgetplanung

Kassasturz. Für jede Börse den optimalen Törn. Wir haben die Kataloge der Vercharterer durchforstet und recherchiert, wie sich Ihr Urlaubsetat möglichst gewinnbringend einsetzen lässt. Von Judith Duller-Mayrhofer und Luis Gazzari

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Der ultimative Törn mag Thema ausgedehnter Tagträume sein, de facto hat man für den Urlaub ein bestimmtes Budget reserviert, und das sollte tunlichst nicht überschritten werden; Schuldnerberatung ist ein gar hässliches Wort. Aber man kann das zur Verfügung stehende Sümmchen ausreizen, das Maximum an Genuss herausholen, es sich mit der Decke, nach der man sich strecken muss, so angenehm wie möglich machen. Und das gelingt umso besser, je geschickter man die einzelnen Posten, die bei einem Törn anfallen, gegeneinander abwägt. Da wäre einmal die Anreise: Auto schlägt punkto Kosten Flugzeug, logo, und hat den Vorteil, dass man es bis unters Dach voll stopfen kann. Wie sehr Stau, Grenzübertritt oder riskante Überholmanöver den Erholungswert mindern, wie stark die Sehnsucht nach unbekannten, weiter entfernten Revieren ist, das muss jeder für sich entscheiden und entsprechend bewerten.
Dann bedenke man den Zeitpunkt: Hochsaison heißt Brennen wie ein Luster. Wer seinen Törn in die Schulferien legen muss, hat keinen bis wenig Spielraum, allen anderen eröffnet sich enormes Sparpotenzial. So gibt es in der Vorsaison die gleiche Yacht im gleichen Revier um bis zu 60 Prozent günstiger als im Hochsommer.
Dritter wesentlicher Punkt beim Jonglieren mit den Kosten ist die Belegung der Yacht – je luftiger, desto teurer. Auch hier gilt: Vorher ehrlich die eigene Bedürfnislage prüfen. Für den einen ist eine hohe soziale Dichte an Bord Teil des Urlaubsglücks, der andere kann auf See nur mit ganz viel Ellebogenfreiheit entspannen. Am falschen Ende sparen hieße, Letzteren samt fünf Kollegen auf eine 33er zu hetzen. Urlaub mit Lagerkoller ist schlimmer als kein Urlaub …

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2007
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