Mit dem Hobie 16 durch die BVI

Abenteuerlicher Karibik-Törn für Katamaran-Enthusiasten

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„Are you sailing around the islands?“ fragt der Barmann in der Trellis Bay. „Where is your boat?“ Wir zeigen auf neun am Strand aufgeriggte Hobie 16. „With that? No way! Awesome!“ kann sich der Einheimische vor Begeisterung kaum einkriegen. „Yes we can!“ lautet unsere Antwort.
Die British Virgin Islands gehören zu den schönsten Segelreviere der Welt. Regelmäßige Passatwinde zwischen drei und vier Beaufort, wenig Welle, viele traumhafte Ankerbuchten in Reichweite eines Halbtages. Dazu grandiose Schnorchel-Spots und Wassertemperaturen um die 26 Grad. Inselhüpfen unter Segel ist hier groß angesagt. Üblicherweise benutzt man dazu eine komfortable Yacht – doch wir werden dieses Gebiet im Doppeltrapez und mit 15 Knoten Speed auf einem Hobie 16 absegeln.
Unser Startpunkt ist die Trellis Bay auf Beef Island im Osten der Hauptinsel Tortola. Hier nehmen wir uns ein paar Tage Zeit um Boote und Ausrüstung vorzubereiten und uns an das karibische Lebensgefühl zu gewöhnen; eine Vollmondparty mit Feuerkugeln, Stelzentänzern und viel Musik hilft uns bei Letzterem. Am Sonntag sind alle Teams angekommen. Kennenlernen, Einchecken, Materialausgabe und auf geht’s zum Einsegeln. Die erste Nacht verbringen wir gepflegt in Pussers Marina Cay. Gut so, denn für die nächsten zwei Wochen wird ein kleines Zweimannzelt, montiert auf dem Trampolin des Hobies, das einzige Dach über unserem Kopf sein.
Die Tour beginnt, Vorfreude kribbelt über den Rücken. Gefrühstückt wird an Bord des Begleit- und Versorgungsbootes, Eierspeise, Schinken, Käse, Müsli, Obst, es fehlt an nichts. Bei der anschließenden Teambesprechung erklärt Heinz, unser Vorsegler und Organisator, die Route, gibt Tipps und Sicherheitsanweisungen. Erwartet werden Regenschauer sowie kräftiger Wind mit Böen bis sechs Beaufort; unter diesen Umständen soll die Flotte so nah wie möglich zusammenbleiben. Letzter Wettercheck, dann sind wir bereit. Wie Bienen aus einem Stock surrt ein Kat nach dem anderen zwischen den ankernden Yachten aus der Bucht. Heinz als Erster voraus, unser Versorgungsschiff, ein Lagoon-Katamaran, folgt hinterher.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Ausgabe 08/13

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