Fernsehen an Bord

Wer an Bord nicht auf TV-Unterhaltung verzichten will, benötigt ein bootstaugliches Wiedergabe- und Empfangsgerät. Christian Kargl gibt einen Überblick über verfügbare Systeme und deren Installation

Fernsehen an Bord

Heuer stehen gleich zwei Sport-Großereignisse an, die mitten in die Urlaubszeit fallen. Wer kein Spiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM in Frankreich, keinen Rekord bei den Olympischen Spielen versäumen und seine Routenplanung trotzdem nicht den Public-Viewing-Terminen in Tavernen und Konobas unterwerfen will, ist auf eine bordeigene Lösung angewiesen.
Dabei kann man je nach Einsatzgebiet und Vorlieben zwischen drei Empfangsarten wählen: Antennen-, Satelliten-, oder Internet-Fernsehen.
Terrestrisches Fernsehen
Beim terrestrischen Fernsehen werden digitale Signale, ausgestrahlt von auf der Erde befindlichen Fernsehsendern, über sogenannte Haus- oder Zimmerantennen empfangen. Der Empfang ist von der Reichweite der Sender abhängig und daher nur lokal möglich.
Das 2006 in Österreich eingeführte DVB-T (Digital Video Broadcasting-Terrestrial) soll in diesem Jahr Bundesland für Bundesland abgeschaltet werden. Die Umstellung soll auf den Nachfolger DVB-T2 bis Ende 2017 abgeschlossen sein. Das Frequenzband bei DVB-T bleibt bis dahin unverändert. Somit funktionieren alle bestehenden (und natürlich auch die neuen DVB-T2) Antennen auch nächstes Jahr in gewohnter Weise. Erst nach der erfolgten Umstellung wird auch die Kodierung verändert. Alle DVB-T-Boxen, die die neue Kodierung nicht können, müssen dann umgetauscht werden.
In Österreich ist DVB-T2, das auch den Empfang von Programmen in HD ermöglicht, unter der Marke simpliTV bekannt. Anmeldung und Einrichtung sind sehr einfach. Nach der optionalen Registrierung auf www.simpliTV.at wird ein Abo (mit oder ohne Hardware) abgeschlossen. Für € 10,– pro Monat sind dann 40 Sender verfügbar, ein Teil davon in HD Qualität. Für Hardware (Antenne und Receiver) kommen noch einmal rund € 130,– dazu. Die Anmeldung bei simpliTV ist aber kein Muss. Die ORF-Programme, Servus TV, ATV und Puls 4 sind auch ohne monatliche Gebühr zu empfangen.
Durch die geringe Höhe der Antennen unter Deck ist der Empfang nicht immer optimal. Für eine bessere Empfangsqualität muss man eine marinisierte, externe DVB-T-Antenne, zum Beispiel von Glomex oder Banten, erstehen. Durch die Montage am Mast oder einer entsprechenden Halterung an Deck ist die Antenne ungestört und das Fernsehbild stabiler.
Als Empfangsgeräte kommen tragbare DVB-T-Fernseher, die bereits um € 80,– zu haben sind, sowie Laptops, an die man einen DVB-T-USB-Stick anschließt, in Frage.

Den gesamten Artikel mit zahlreichen Abbildungen finden Sie in der Yachtrevue 3/2016, am Kiosk ab 26. Februar!

Der komplette Bericht als PDF-Download:

Fernsehen an Bord, Seite 1 von 3 Fernsehen an Bord, Seite 2 von 3
Fernsehen an Bord, Seiten 1/2 von 3
Fernsehen an Bord, Seite 3 von 3
Fernsehen an Bord, Seite 3 von 3

Weitere Artikel aus diesem Ressort

Ressort News

Trauer um einen Visionär

Firmengründer Josef Meltl verstarb am 16. Jänner überraschend im Alter von 79 Jahren

Ressort News

Frohes Neues Jahr!

Die Redaktion der Yachtrevue wünscht eine erfolgreiche Wassersport-Saison 2018

Ressort News
 

Frohe Weihnachten!

Die Redaktion der Yachtrevue wünscht erholsame Feiertage und ein friedvolles Weihnachtsfest

Ressort News

Träume in Trümmern

Seit 17 Jahren segelt ein Schweizer Paar mit immer größer werdender Familie um die Welt. Doch nun könnte ...

Ressort News

Gesund gewachsen

Vor 40 Jahren wurde das Unternehmen Master Yachting gegründet, das heute zu einem der erfolgreichsten im ...

Ressort News

Schnäppchenjagd

Das Multihull-Sailing-Center verkauft Lagerboote der Modelle Dragonfly, Astus und Windrider