Weltumsegler in der Südsee getötet

Ein Deutscher auf großer Fahrt wurde auf Nuku Hiva Opfer eines Verbrechens

Er stammte aus einem kleinen Ort in Schleswig Holstein und lebte seinen Traum: Gemeinsam mit seiner Freundin segelte der 40-jährige Unternehmensberater seit 2008 auf einem 46 Fuß langen Katamaran um die Welt. Mitte September kam das Paar in Französisch Polynesien an und wollte dort mehrere Monate bleiben. Auf der Insel Nuku Hiva schloss er sich einem einheimischen Jäger für eine Tour in das Inselinnere an – und kam nie wieder zurück. Seine Freundin, die auf dem Schiff geblieben war, alarmierte die Polizei, diese entdeckte bei einer Feuerstelle menschliche Knochen. Eine DNA-Analyse brachte Gewissheit: Es handelte sich um die Überreste des Seglers.
Von dem tatverdächtigen Jäger fehlt derzeit jede Spur, er wird behürdlich gesucht. Vermutungen, dass es sich um einen Fall von Kannibalismus bzw. um einen rituellen Opfermord gehandelt habe, wurden bislang nicht bestätigt, beschäftigen aber die Öffentlichkeit. Der Vater des Opfers gab in Spiegel Online ein Interview und nahm dabei auch zu den diversen Gerüchten Stellung.

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