WSG Tag 4

Tagessieg für österreichisches Damenteam Sonja Zelinka und Christina Moser im Hobie

Südwind war heute am Neusiedler See angesagt. Zuerst ein Haucherl, dazwischen gar nichts, am späten Nachmittag dann eine kräftige Brise.
Die 49er brachten am Vormittag vor Neusiedl ein Race durch, das Christoph Sieber und Clemens Kruse an dritter Stelle beendeten. „Der Leichtwind liegt uns. Wir lagen in Führung, dann haben die hinter uns liegenden Portugiesen einen Extremschlag gemacht“, beschreibt Sieber den Verlauf der Wettfahrt, „wir hingegen sind in der sicheren Mitte geblieben und letztlich als Dritte durchs Ziel gegangen. Für uns ist im Moment nur wichtig, dass wir uns für die Goldflotte qualifizieren, deshalb riskieren wir nichts. Im Finale, wo die Karten ja wieder ganz neu gemischt werden, legen wir die Strategie sicher anders an, da geht es dann um die Medaillen.“ Im Zwischenklassement liegen Sieber/Kruse auf Rang neun, der Aufstieg ins Finale ist bei einer Flottengröße von 26 Teilnehmern damit zum Greifen nah.
In Podersdorf brachten die Hobie Tiger als einzige Klasse zwei Wettfahrten unter Dach und Fach. Roman Hagara und Hans Peter Steinacher starteten in der ersten Gruppe bei Leichtwind und platzierten sich auf den Rängen 4 und 6. „Es war wirklich schwierig“, seufzte Hans Peter Steinacher leicht entnervt, „der Wind war nur ein Hauch, einmal von rechts, einmal von links. Wenn man mit einem Boot nicht so vertraut ist, ist das besonders heikel.“
Action boten hingegen das junge Team Thomas Zajac und Thomas Czajka, die erst am Nachmittag dran waren. Steuermann Zajac ging in der fünften Wettfahrt bei einer Bojenrundung über Bord, woraufhin der Kat kenterte. Dabei brach der Pinnenausleger, ein Teil des Steuers. Die Österreicher konnten zwar die Wettfahrt nicht beenden, kamen nach einer Blitz-Reparatur an Land aber immerhin rechtzeitig zum Start des unmittelbar darauf folgenden Durchganges und beendeten ihn auf Rang sieben. Im Zwischenklassement sind sie ebenfalls siebente, Hagara/Steinacher elfte.
Für die Überraschung des Tages sorgten aber die Multihull-Kolleginnen von Hagara & Co: Sonja Zelinka und Christina Moser gewannen am Hobie 16 die einzige Wettfahrt des Tages. „Wir sind ein taktisch kluges Rennen gesegelt“, strahlte Zelinka, „speziell die Bojenrundungen sind uns perfekt gelungen.“ Die 38-jährige AHS-Lehrerin und zweifache Mutter ist ein echtes Multitalent: Tiefschne-Vizeweltmeisterin, Volleyball-Trainerin, Schi- und Snowboardlehrerin, Outdoor-Trainerin, das sind die Meriten, die sie im Sport aufweisen kann, daneben hat sie sich einen Namen als Künstlerin gemacht und stellt derzeit im Race Village in Weiden ihre Bilder aus.
www.worldsailinggames2006.at

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