Axopar 28C

Das European Powerboat of the Year überzeugt mit einem außergewöhnlichen Rumpf, der Wellen wie Butter schneidet und gleichermaßen für Fahrspaß wie Sicherheit sorgt

Axopar 28C

Dass eine bislang unbekannte, ganz neu auf den Markt gekommene Marke auf Anhieb den prestigeträchtigen European Powerboat of Year Award gewinnt, ist ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist auch die Geschichte der Axopar 28. Die beiden Finnen Jan-Erik Viitala und Sakari Mattila haben sich im Norden Europas mit den von ihnen gegründeten Bootsmarken Aquador, XO-Boats und Paragon einen Namen gemacht. Mit ihrem neuesten Projekt versuchten sie das Beste dieser drei Marken zu vereinen – der aus ihren Anfangsbuchstaben zusammengesetzte Name Axopar soll genau das zum Ausdruck bringen – und auf geänderte Marktbedingungen zu reagieren. Man will Einsteiger ansprechen, aber auch Yachties, die ihre wertvolle Freizeit nicht nur auf dem Wasser verbringen. Daraus ergab sich folgendes Anforderungsprofil: Das Boot sollte einfach zu bedienen, nahezu wartungsfrei und günstig in der Unterhaltung sein, zudem schnell ins Gleiten kommen, problemlos geradeaus fahren und auch bei rauen Bedingungen Sicherheit bieten.
Das Ergebnis ist ein vom RIB inspirierter Rumpf mit ausgeprägtem V, drei Kimmkanten und zwei Airsteps. Durch den niedrigen Freibord ist das Boot weniger anfällig für Seitenwind und nicht viel schwerer als ein RIB. Für Sicherheit sorgen hohe Bordwände, breite Gangborde und eine robuste, umlaufende, hohe Reling.

Optisch auffällig und zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist das massive Deckshaus, das auf dem schlanken Rumpf thront. Wer sich damit nicht anfreunden kann, hat durchaus Alternativen: Auf Basis ein- und desselben 28-Fuß-Rumpfes wird die Variante eines offenen Konsolenboots ohne (O) und mit Achterkajüte (OC), mit T-Top (TT) sowie eine Deckshaus-Version mit zusätzlicher Achterkajüte (AC) angeboten. Diese modulare Bauweise sowie die Produktion der Rümpfe in der polnischen Slepsk-Werft, in der unter anderem auch Bayliner und Quicksilver gefertigt werden, ermöglichen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer sich beim Anblick der Axopar 28 Cabin an ein Arbeitsboot erinnert fühlt, wird überrascht sein, wenn er das Deckshaus über die seitlichen Türen betritt. Dicke, cognacfarbene Lederpölster erzeugen ein luxuriöses Ambiente – keine Spur von Nüchternheit.

Den gesamten Fahrbericht lesen Sie in der Yachtrevue 9/2016, am Kiosk ab 2. September!

Der komplette Bericht als PDF-Download:

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