Greenpeace & Mirno More

Meeresbiologie zum Angreifen für sozial benachteiligte Kinder

Mehr zum Thema: Friedensflotte Mirno More
Ein junger Forscher aus der Mirno-More-Flotte mit seiner Becherlupe

Ein junger Forscher aus der Mirno-More-Flotte mit seiner Becherlupe

Morgen, am 19. September, sticht die Friedensflotte Mirno More zum 15. Mal in See. Seit ihrer Premiere 1994 steht Europas größtes sozialpädagogisches Segelprojekt für Toleranz, Integration und ein friedliches Miteinander. 860 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus mehreren Ländern sowie deren Betreuer werden auf 105 Schiffen wieder ein Zeichen für den Frieden setzen. Wer Ruhe und Platz sucht, sollte in dieser Zeit die von der Mirno-More-Flotte angelaufenen Häfen besser meiden und sollte sich folgende Daten merken:

Sonntag, 20.9. Vodice
Montag, 21.9. Skradin, Sibenik, Bojenfeld Insel Kakan
Dienstag, 22.9. und Mittwoch, 23.9. Biograd
Donnerstag, 24.9. ACI Marina Zut

MIt dabei ist auch heuer die Umweltorganisation Greenpeace, die die Friedensflotte erneut mit einem eigenen Schiff und Meereskunde-Workshops für die
teilnehmenden Kinder unterstützt. "Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den Flottenkindern wieder dieGeheimnisse des Meeres entdecken zu können“, sagt Antje Helms, Meeresbiologin bei Greenpeace und Workshop-Leiterin. „Die Kinder bringen neben ihren eigenen ‚Fundstücken’ eine große Neugier für die Unterwasserwelt mit. Auch der Schutz der Meere ist den meisten von ihnen ein großes Anliegen. Wenn sie verstehen, wie Plastikflaschen und Fischstäbchen mit dem Meeresschutz zusammenhängen, hilft das mit, das Mittelmeer und seine Artenvielfalt für nachfolgende Generationen zu erhalten", weiß Helms.

Mit ihren Workshops will Antje Helms spielerisch das Interesse der Kinder für die ‚Geheimnisse der Ozeane’ wecken: Fische, die blitzschnell ihre Farbe wechseln, Algen mit eingebauten Luftballons oder Kraken, die durch ein Schlüsselloch passen – überall finden sich zahlreiche Tiere und Pflanzen, die sich als trickreiche Überlebenskünstler perfekt an das Leben im Meer angepasst haben. Die Ausrüstung, mit der die jungen Meeresforscher unter der Anleitung der Greenpeace-Meeresbiologin auf ‚Schatzsuche’ gehen können, reicht vom einfachen Eimer und Kescher über Becherlupe und Aquarium bis hin zum professionellen Plankton-Netz und Mikroskop. In der ‚Schatzkiste’ der Meeresbiologin finden sich aber auch noch weitere kindgerechte Fundstücke wie Walbarten oder Haifischzähne.

Entlang der kroatischen Küste ziehen sich Seegraswiesen, die als Kinderstube für etliche Fischarten eine große Bedeutung haben. Auch seltene Delfine finden hier einen wichtigen Lebensraum. Doch das beliebte Urlaubsparadies Mittelmeer ist vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt: Klimawandel, illegale Fischerei und Verschmutzung machen ihm schwer zu schaffen. Deshalb setzt sich Greenpeace auch dafür ein, dass vierzig Prozent des Mittelmeeres durch Schutzgebiete gegen industrielle Ausbeutung geschützt werden.

www.mirnomore.com
www.greenpeace.at

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