Müllfloß

Amerikaner bauen ein Floß aus Müll und segeln damit über den halben Pazifik

Um auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam zu machen und für ein Verbot von Einwegflaschen zu werben, die zum Großteil früher oder später in einem Ozean landen, segelten zwei Amerikaner auf einem neun Meter langen Floß, das sie aus Müll zusammengebaut hatten, 4.200 Kilometer von Kalifornien nach Hawaii. Das Deck bestand aus den Masten geborgener Segelbootwracks, die sechs Pontons wurden mit 15.000 Plastikflaschen befüllt und die Kabine aus dem Rumpf einer Cessna gebaut. Insgesamt war das Gefährt, das nur mit dem Wind segeln konnte, aber schwerfälliger und langsamer als geplant. Zudem ging schon bald nach dem Start ein Teil des Floßes im Sturm kaputt und musste auf offener See notdürftig repariert werden. Daher mussten die Essensrationen eine Zeit lang halbiert werden – entsprechend hungrig kamen die beiden Abenteurer nach drei Monaten in Honululu an.

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