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Drettmann GmbH insolvent, Geschäftsbetrieb geht vorerst weiter

Drettmann ist zwar insolvent, will aber weiterhin die bekannten Elegance-Yachten vertreiben

Drettmann ist zwar insolvent, will aber weiterhin die bekannten Elegance-Yachten vertreiben

Elegance- und Bandido-Yachten der deutschen Drettmann-Gruppe sind auf der boot Düsseldorf traditionell die Messlatte in Sachen Luxus und unübersehbarer Blickfang in der Luxusyachthalle.
Unübersehbar dürften allerdings auch die Probleme der Drettmann GmbH sein, die Firma hat soeben folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Die Geschäftsführung der Drettmann GmbH hat am gestrigen 25.05.2010 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.
Mit diesem Schritt reagierte die Geschäftsführung auf den anhaltenden Preisverfall im Gebrauchtyachtsegment, insbesondere bei Fremdfabrikaten. Das Ziel dieser Maßnahme soll die Sanierung des Unternehmens und der Erhalt der Arbeitsplätze sein. Die Geschäftsführung hofft und setzt sich insbesondere dafür ein, dass dieser Schritt keine spürbaren Beeinträchtigungen für die Kunden des Unternehmens mit sich bringt.
Die bewährten Produkte der Drettmann Gruppe sollen weiterhin weltweit vertrieben werden.

Update vom 31. 5. 2010:
Die Drettmann GmbH hat am 25. Mai 2010 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingeleitet. Laut der Geschäftsleitung war der Antrag notwendig geworden, weil Sanierungsgespräche mit den Hausbanken nicht hinreichend schnell zu einem positiven Abschluss geführt werden konnten. Trotz des Insolvenzantrages läuft der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang weiter.
Die Drettmann GmbH ist seit Jahrzehnten einer der größten europäischen Händler für neue und gebrauchte
Yachten. Das traditionsreiche Familienunternehmen hat Kunden im In- und Ausland und beschäftigt in Bremen
rund 35 Mitarbeiter. Es ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, weil im Zuge der Wirtschaftskrise ein
erheblicher Preisverfall für gebrauchte Yachten zu verzeichnen ist. Umsatzrückgänge im mehrstelligen
Millionenbereich und erheblicher Wertberichtigungsbedarf beim vorhandenen Bestand an gebrauchten
Yachten waren die Folge.
Der durch das Amtsgericht Bremen bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Edgar Grönda, Schultze & Braun, ist
zuversichtlich, zunächst für die Dauer des Insolvenzantragverfahrens unter Einbeziehung der Gläubiger die
Fortführung des laufenden Geschäftsbetriebes ermöglichen zu können. „Das Insolvenzrecht gibt allen Beteiligten einen gesicherten Rahmen zur Erhaltung eines Unternehmens auch in der Krise. Wir werden jetzt
die Fortführungs- und Sanierungsansätze prüfen“, so Grönda.
Volle Unterstützung und Bereitschaft signalisieren ebenso die Mitarbeiter der Drettmann GmbH, um weiterhin
einen uneingeschränkten Geschäftsbetrieb gewährleisten zu können.

www.drettmann.com

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