Spionage in Qingdao?

Britische Olympiamannschaft mit Spionagevorwürfen der Chinesen konfrontiert

Das britische Segelteam, das zu den erfolgreichsten Nationen bei den Präolympics in Qingdao gezählt hatte, ist in einen skurillen Spionage-Fall verwickelt.
Um sich für die Olympischen Spiele optimal vorbereiten zu können, haben die Briten eine Wohnung gemietet, die den Seglern während der Trainingseinheiten vor Qingdao als Unterkunft dient. In dieser Wohnung, die in der Nähe einer chinesischen U-Boot-Basis liegt, wurde im März eine Razzia durchgeführt, bei der die Behörden zwei Wetterstationen fanden. Die Geräte wurden beschlagnahmt und eingehenden Analysen unterzogen, im Raum stehen Spionage-Vorwürfe. Stephen Park, Olympic Manager des britischen Segelverbands, ist völlig vor den Kopf gestoßen: „Wir benutzen die Geräte ausschließlich, um Daten zu Temperatur, Welle und Wind zu sammeln und auszuwerten“, versichert er, „wir wollen unsere Sachen endlich zurück!“
Zhao Shangsen, Sprecher der chinesischen Botschaft in London, konnte auch nicht helfen: „Ich bin nicht berechtigt, diesen Vorfall zu kommentieren“, war alles, was er dazu sagen durfte …

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