Kieler Woche, Endresultat

Vogl/Flatscher und Spitzauer/Nehammer gewinnen die Kieler Woche

Sylvia Vogl und Carolina Flatscher konnten beim heutigen Medal Race der Kieler Woche die 470er-Klasse für sich entscheiden. „Wir haben uns darauf konzentriert, die direkt hinter uns liegenden Teams aus Australien und Japan zu kontrollieren, das ist uns perfekt gelungen“, erklärte Carolina Flatscher die Erfolgstaktik. Bei schwierigen Bedingungen, geprägt von leichtem, löchrigem Wind und hoher Welle, hielten sich Vogl/Flatscher konstant unter den Top Drei und beendeten das Medal Race als Zweitplatzierte. Vor ihnen gingen die Deutschen Blaschkiewitz/Genrich und hinter ihnen die Australierinnen Rechichi/Parkinson über die Linie. Das reichte für den Gesamtsieg der Österreicherinnen.
„Das war genau das motivierende Ergebnis vor der WM in Cascais, das wir gebraucht haben“, freute sich Sylvia Vogl.
Grund zur Freude gab es auch für die Star-Segler Spitzauer/Nehammer. Als Zweite ins Medal Race gestartet, konnten sie die Lokalmatadore Pickel/Borkowski vor heimischem Publikum auf den zweiten Platz verweisen. Sie hatten die Strategie gemeinsam mit dem Erfolgscoach und Ex-Europameister Florian Fendt so festgelegt, dass von Beginn an die führende deutsche Mannschaft unter Druck gesetzt werden sollte. Auch ihnen gelang es, ihre Strategie erfolgreich umzusetzen. Als Drittplatzierte konnten sie den Abstand zu den als Führende gestarteten Pickel/Borkowski (im Ziel 8.) groß genug halten, um als Gesamtsieger aus der Regatta hervorzugehen. „Die Kieler Woche ist nicht nur ein Weltcupereignis sondern auch noch das größte Segelevent weltweit. Das ist das beste Ergebnis, das wir gemeinsam im Star bis jetzt erreicht haben,“ jubelte Christian Nehammer über den sensationellen Erfolg. „Ich bin mit der heutigen Leistung und jener der ganzen Woche sehr zufrieden und glücklich. Nach meinen Erfolgen in der Finn-Klasse freue ich mich, gemeinsam mit Christian diesen Titel gewonnen zu haben,“ fügt Hans Spitzauer hinzu.
Ein weiteres Top-Ergebnis holten Thomas Zajac/Thomas Czajka mit dem dritten Platz bei den Tornados. Dennoch sind sie nicht ganz zufrieden: „Wir hätten gerne gewonnen. leider ist unsere Taktik aber nicht ganz aufgegangen.
Christoph Sieber / Clemens Kruse im 49er wurden im Medal Race Sechste und beendeten die Kieler Woche somit als Vierte, ein durchaus respektables Ergebnis und das bisher beste der heurigen Saison.
Florian Raudaschl wurde im Finn Fünfter im Medal Race und Siebenter der Endwertung. Matthias Schmid/Florian Reichstädter schlossen die Kieler Woche nicht so erfreulich ab, sie belegten nach einem Frühstart im Medal Race den 10. Platz im Endklassement.
www.kieler-woche.de

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