Kurzes Vergnügen

Eine Motoryacht lief bei ihrer Jungfernfahrt auf der Donau bei Deggendorf auf Grund

Die Reise nach Montenegro fand in Deggendorf ein vorzeitiges Ende

Die Reise nach Montenegro fand in Deggendorf ein vorzeitiges Ende

1.1 Millionen Euro soll das gute Stück, das in Ostbayern im Landreis Kelheim gebaut und anschließend in einen Regensburger Betrieb gebracht worden war, gekostet haben. Ein Kapitän sollte die 19 Meter lange Luxusyacht von dort 1.500 Kilometer weit nach Montenegro pilotieren, um sie dem Eigentümer zu übergeben.
Doch die Fahrt endete nach nur 100 Kilometern. Der 58-jährige Kapitän kam kurz nach Deggendorf zu weit ans Ufer und lief auf einer so genannten Buhne, einem seitlichen Bauwerk zur Flussregulierung, auf. Dabei wurde eine Schiffsschraube abgerissen, der Maschinenraum lief voll Wasser. Anschließend landete die Jacht auf einer zweiten Buhne und blieb dort liegen. Die Besatzung eines Ausflugsschiffes bemerkte den Havaristen und alarmierte die Wasserschutzpolizei. Nach einem ersten misslungenen Bergungsversuch konnte die Yacht freigeschleppt und in den Deggendorfer Hafen gebracht werden. Dort hob ein Kran das demolierte Schiff an Land. Der Schaden wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

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