Lob für Esimit Europa

Segelprojekt erhält Anerkennung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon

Die Esimit Europa 2 und ihre multinationale Crew aus elf verschiedenen Ländern repräsentieren das Projekt Esimit Europa

Die Esimit Europa 2 und ihre multinationale Crew aus elf verschiedenen Ländern repräsentieren das Projekt Esimit Europa

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, hat dem paneuropäischen Projekt Esimit Europa unter Skipper Jochen Schümann (Penzberg) höchstes Lob und Anerkennung ausgesprochen. Bei einem offiziellen Meeting im UN-Hauptquartier in New York dankte Ban Ki-moon Gründer und Eigner Igor Simcic für das vorbildliche Bemühen, seit nunmehr 20 Jahren im Segelsport Nationen, Länder und Menschen grenzübergreifend friedlich miteinander zu verbinden. Eine multinationale Crew geführt von Schümann eilt seit Jahren mit der 30 Meter langen Hightech-Yacht „Esimit Europa 2“ unter der Flagge Europas auf bedeutenden Hochseeregatten von Sieg zu Sieg.

„Ihr Projekt interessiert mich sehr. Was sie tun, ist enorm wichtig, denn es hilft uns dabei, Frieden, Weiterentwicklung und Harmonie zu erhalten“, sagte der UN-Generalsekretär seinem Gast aus Slowenien, „und deshalb wollen die Vereinten Nationen auch dem Projekt helfen.“ Esimit Europa sei ein Paradebeispiel dafür, wie mithilfe der vereinigenden Kraft des Sports die wichtigsten UN-Werte Zusammenarbeit, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiges Vertrauen transportiert und vertieft werden, so Ban Ki-moon, der sich in einer freundschaftlichen Atmosphäre enthusiastisch über das Konzept äußerte.

Die Würdigung auf höchster diplomatischer Ebene ist zugleich eine Auszeichnung des Segelteams an Bord. Zu den Aktiven aus elf verschiedenen Ländern gehörten zuletzt auch Steuermann Robert Stanjek aus Berlin, Navigator Boris Herrmann aus Hamburg und der Kieler Vorschiffsmann Michael Müller. Skipper Jochen Schümann, dreimaliger Olympiasieger und zweifacher America’s Cup-Gewinner aus Bayern, drückt den Stolz seiner Mannschaft stellvertretend aus: „35 Mal ungeschlagen als Erster im Ziel gewesen zu sein, ist unsere sportliche Visitenkarte. Aber wir repräsentieren mehr als nur ein Segelprojekt. Unsere Botschaft für Frieden und Einigkeit in ganz Europa und darüber hinaus kann gar nicht deutlich genug herausgestellt werden angesichts der aktuellen Krisenherde in Nah und Fern.“

Esimit Europa wurde 1995 mit der Vision gegründet, Brücken zu bauen zwischen der Welt des Sports und der Diplomatie, in sozialer Verantwortung, sowie zwischen Kultur und Business. Das klare Ziel ist seitdem, Menschen zu einen und für eine bessere Zusammenarbeit der europäischen Länder zu werben. Die keineswegs alltägliche Anerkennung eines Sportprojekts durch den UN-Generalsekretär bestärkt die Mission als einzigartige Plattform für eine Kooperation verschiedener Sphären, die sogar in eine weltweite Dimension hineinwächst. Ban Ki-moon voller Respekt: „Ich wünsche allen Beteiligten das Beste auf dem Weg, dieses Projekt auch auf anderen Kontinenten zu verankern.“

„Das Lob und die Anerkennung durch den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verstehen wir als große Motivation, noch einen Schritt weiter zu gehen und unsere Botschaft auch über Europa hinaus nach Ozeanien, Asien und Amerika auszuweiten“, erklärte Projektgründer Igor Simcic in New York. Ein Erfolg der Mission von Esimit Europa bleibe die Einigkeit von Menschen und Ländern für eine bessere Zukunft der Welt.

Zu den sportlichen Höhepunkten der Jubiläumssaison 2015 gehört der Start beim Giraglia Rolex Cup im Juni in Italien. Dort ist die mehrfache Siegerin „Esimit Europa 2“ nicht nur Titelverteidigerin, sondern hält auch den Streckenrekord. Später werden 20 Jahre Esimit Europa beim Yacht-Club Monaco gebührend gefeiert, unter dessen Stander das paneuropäische Projekt unterwegs ist.

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