Mirno More 2007, Schlussbericht

500 Kinder und Jugendliche segelten auf 75 Booten bei der mobilkom austria friedensflotte mirno more 2007

Trotz sehr starken Windes und damit hohen Wellengangs wurde die große Formationsfahrt der 75 Segelboote der 14. Friedensflotte mirno more zu einem auch optisch beeindruckenden Zeichen für Gemeinsamkeit. Von ihren Booten aus ließen die Kids bunte Luftballons mit dem internationalen Friedenszeichen, das auch Flaggen der Schiffe ziert, steigen.
Von 15. bis 22. September segelten insgesamt 700 Kinder und Jugendliche (viele aus benachteiligten Verhältnissen), sowie erwachsene Begleitpersonen aus 21 Nationen – miteinander. An Bord kam es unter anderem darauf an, miteinander gut auszukommen und zusammen zu helfen – sonst ging gar nichts.
Neben Segeln, Kochen, Her- und Wegräumen bereiteten viele Kids auch Lieder, Tänze oder andere Programmpunkte für das gemeinsame Friedensfest am Vorabend der Formationsfahrt auf dem Festgelände nahe dem Hotel Ilirija in Biograd vor. Coverversionen bekannter Songs wurden ebenso dargebracht wie Tänze zum Mitmachen und selbst geschriebene Lieder.
Bei der 14. Auflage dieses Projekts konnte erneut ein Teilnehmerrekord verzeichnet werden: 500 großteils sozial benachteiligte Kinder, Jugendliche und Behinderte segelten auf 75 Schiffen in der Flotte. Sie traten den Beweis an, dass Grenzen überwindbar sind, wenn man gemeinsam für eine Sache unterwegs ist.
Viele Institutionen wie z.B. Caritas, SOS Kinderdörfer, Hilfswerk, heilpädagogische Einrichtungen, Sozialwohngemeinschaften und Behindertenorganisationen, aber auch Schulen und Sportvereine beteiligten sich mit eigenen Teams an dem weltweit einzigartigen Projekt.
Teilgenommen hat heuer auch ein 6-köpfiges Doku-Team, das ständiger Begleiter zu Wasser und zu Land war. Das Ergebnis, begleitet von einem Logbuch und Statements von den TeilnehmerInnen, gibt es unter www.mirnomore.org/2007 zu sehen. Weiters fand anlässlich des Weltfriedenstags am 21. 9. eine Übertragung von Bildern und Radioberichten auf die Leinwand am Wiener Rathausplatz statt.
Wer ein Zeichen für ein friedliches, taktvolles Miteinander über soziale, geographische und ethnische Grenzen hinweg setzen will, kann den Verein mirno more unter www.mirnomore.org kontaktieren: es gibt verschiedenste Möglichkeiten der Unterstützung.

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