World Peace Fleet in der Ostsee

Die Kinderfriedensflotte startet mit ihrem ersten Partnerprojekt

Mehr zum Thema: Friedensflotte Mirno More

Der Verein World Peace Fleet hat am Samstag, den 1. September, mit dem ersten Partnerprojekt in der Ostsee die Segel gesetzt. Eine Woche lang werden Kinder aus drei Nationen gemeinsam segeln, Vorurteile über Bord werfen und friedliche Konfliktlösung üben. Deutschland, Österreich und Kosovo sind die Heimatländer der jungen Friedenssegler, die es im Leben nicht immer leicht hatten. Die Schiffe werden von Ivica Exklusiv-Yachtcharter kostenlos bereitgestellt und von Yacht Pool versichert.
Durch die World Peace Fleet sollen weltweit zahlreiche sozial benachteiligte Kinder die Möglichkeit haben an Bord eines Schiffes intensive, schöne und lehrreiche Tage zu erleben. Toleranz, Integration und Gewaltfreiheit erleben und erlernen – die Vision, die Flüchtlingskindern aus dem Balkan schon das Leben verändert hat, soll nun für weitere Kinder der Welt zur Wirklichkeit werden. Nach den Probeschlägen im Jänner in Neuseeland (Maori- und weiße Kinder gemeinsam) hat die World Peace Fleet damit im Jahr 2012 bereits zwei internationale Partnerprojekte auf Kiel gesetzt. Möglich wurde dies nicht nur durch die ersten Sponsoren Mercedes Benz Österreich; Yacht Pool Versicherung und Sonneninvest sondern auch durch den Beitritt neuer unterstützender Mitglieder.„Wir verhandeln derzeit mit weiteren Interessenten in den Niederlanden (Ijsselmeer), Polen, Thailand und den USA über die Gründung von Partnerprojekten“, so Flottengründer Christian Winkler, „und sehr gerne würden wir auch dort mit voller Kraft aktiv werden. Aber während wir in der Partnerwerbung laufende Erfolge erzielen, sind Finanzierungsprobleme der größte Hemmschuh. Ich lade daher alle Seglerinnen und Segler ein, als unterstützende Mitglieder an Bord zu kommen! 100 Friedensflotten weltweit – gemeinsam können wir das schaffen!“ Winklers Optimismus, den Aufbau eines weltweiten Netzwerkes aus Partnerprojekten in den nächsten 15 Jahren zu bewältigen, gründet wohl auf die Erfahrung ähnlich schwieriger Anfangsbedingungen bei der Gründung von Mirno More vor 20 Jahren. Damals wurde sein Ziel „100 Schiffe für die Friedensflotte“ vielfach als sozialromantische Spinnerei belächelt. Der Beitritt als unterstützendes Mitglied ist ab 30 Cent pro Tag (120,- € pro Jahr) möglich.

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