Antigua Classic Yacht Regatta

Österreich war in der Karibik durch den Herreshoff Schoner Mary Rose bestens vertreten

Die Mary Rose gehört Gerald Rainer, Bruder des Profil-Herausgebers Christian Rainer

Die Mary Rose gehört Gerald Rainer, Bruder des Profil-Herausgebers Christian Rainer

Mit 65 Meldungen zur 26. Auflage der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Classic Yachten vor Antigua gab es einen neuen Teilnehmerrekord. Aber auch in sportlicher Hinsicht wurden neue Maßstäbe angelegt. Den meisten der aufwendig restaurierten Yachten wurde auch eine professionelle Crew verpasst, mit Weltmeistern und Olympiateilnehmern und dazu intensives Training vor der Regatta. Nur mehr wenige segeln hier mit „Friends and Family“, wie die „Mary Rose“ mit Skipper Gerald Rainer vom Traunsee, deren Crew international zusammen gesetzt wurde.
Der Herreshoff Schoner Baujahr 1926 wurde schon vor dem Start der Regatta geehrt: Mit dem 2. Platz beim Concours d’Elegance für die zweit-eleganteste Vintage Yacht!
Passatwind mit Böen bis zu 30 Knoten bei den folgenden vier Wettfahrten wurden alle Crews und Yachten einer strengen Prüfung unterzogen. So gab es vier Mastbrüche, ein Segler ging über Bord, aber zum Glück ging alles ohne schwerere Verletzungen ab.
Die Wettfahrten in der Vintage Class B entwickelten sich zum Matchrace zwischen Mary Rose und dem Lokalmatador „Adventuress“. Ursprünglich 1924 als Bermuda Schoner bei Fife in Schottland gebaut wurde sie in den letzten Jahren aufwendig restauriert und im Vorjahr mit einem Ketch-Rigg wieder zu Wasser gelassen. Mit einer Länge von 84 Fuß üA ist sie zwar der „Mary Rose“ mit ihren 64,5 Fuß klar überlegen. Dennoch lieferten sich die beiden Yachten ein packendes Matchrace. Vor allem auf dem Kreuzkursen und Dank klügerer taktischer Entscheidungen der Crew auf der „Mary Rose“ ging die kleinere Yacht immer wieder in Führung. Allein auf den raumen Kursen konnte sich die „Adventures“ manchmal durchsetzten. Das Matchrace zwischen den beiden endete 2:2.

Für die „Mary Rose“ reicht es diesmal nur zum vierten Platz in der Klasse Vintage B, „Adventures“ wird auf Grund der besseren Punkte Zweite. Der Sieg geht an die „Thendara“, Länge 105 Fuß und Baujahr 1936. Es waren nach berechneter Zeit nur Sekunden für das Ergebnis entscheidend. Und schließlich wird aus dem Matchrace doch wieder ein Gentleman’s Race: Als beim Crew-Dinner der „Mary-Rose“ Skipper und Taktiker der „Adventures“ auftauchen und sich bei Gerald Rainer mit einer Flasche Champagner für die raue Gangart der letzten Tage entschuldigen...

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