Astro bei Palma Vela

Erster Test für das Astro-Salingteam bei der Palma Vela

Das einzige österreichische Team in in der obersten Liga des Segelsports hat im Winter Hausaufgaben gemacht: Riggtrimm optimiert, neue Segel geschneidert und vor Palma ausgiebige Trainingseinheiten absolviert. Dem Außenstehenden fällt in erster Linie das neue Design und die geänderte Sponsoraufteilung auf, wobei den beiden Hauptsponsoren C-Quadrat und Aspecta jeweils eine Seite gewidmet wurde.
Einsame Trainingseinheiten sind recht und schön, Aufschluss darüber, wo man steht erhält man ausschließlich im Ernstfall und das sind im Segelsport Regatten: Zum Beispiel bei der Palma Vela, wo mit zehn Transpac 52 rund ein Drittel der aktuellen Flotte genannt hatte. Ein Blick auf die Nennliste zeigte, dass es sich um ein ausgesprochen erlesenes Feld handelte, allen voran der holländische Vielsegler und Neo-Volvo-Ocean-Racer Peter de Ridder mit Mean Machine. Der Gewinner des Breitling Medcup nützte die Palma Vela ebenfalls für einen ersten Test und ließ ein Mal mehr keinen Zweifel aufkommen, dass der Sieg auch heuer wieder über ihn führt. Das Astro-Sailingteam, das noch nicht in stärkster Besetzung antreten konnte, setzte sich am ersten Tag auf der Langstrecke gut in Szene. Rang sechs, damit kann man leben. Besonders freute das Team um Rainer Wilhelm die Vorwindperformance: „Bergab zählten wir schon im Vorjahr zu den schnellsten, heuer geht es noch ein bisschen besser“, zog Wilhelm zufrieden Bilanz. Ein Stück harter Arbeit steht der Astro-Crew in Sachen Kreuzgeschwindigkeit bevor. Bei neun bis zwölf Knoten läuft die C-Quadrat perfekt, bei mehr oder weniger Wind hat man noch Abstimmungsprobleme. Die zwei restlichen Renntage experimentierte man daher in dieser Richtung, was sich insofern auszahlte, als man wichtige Erkenntnisse gewinnen konnte. Das war auch das Ziel dieser Regatta. Rang acht im Endklassement darf daher nicht überbewertet werden, viel wichtiger ist, zu wissen woran man bis zu Beginn des Breitling Medcups im Juni (Trofeo de Alicante) arbeiten muss.
www.astrosailing.at

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