Einmal geht’s noch

RC44: Saisonfinale vor Miami mit Christian Binder und seinem AEZ- Team

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Seit gestern läuft vor Miami der Oracle RC44 Cup, zum sechsten und letzten Mal treffen einander die Teams zur Championship Tour 2010, die derzeit von AC-Champion Russell Coutts und dem BMW-Team angeführt wird.
Mit dabei wieder die Österreicher, deren Team für die Regatta in Übersee an zwei Positionen verändert wurde. Mit Udo Moser und Clemens Kruse kehren laut Binder „zwei echte Vollblutsegler ins Team zurück“, beide waren bereits beim Saisonauftakt vor Dubai mit von der Partie, beide blicken auf eine durchaus erfolgreiche Segelvergangenheit zurück. Während Moser seine größten Akzente in Kielbooten setzen konnte, punktete Kruse vor allem auf dem 49er. „Wir sollten mit einem Crewgewicht von 650 Kilogramm für die hiesigen Bedingungen perfekt aufgestellt sein“, glaubt Binder, der im Match Race weitere Prestigeerfolge für möglich hält und im Flottenrennen das Mittelfeld attackieren möchte.
Bei der Weltmeisterschaft vor sechs Wochen konnten die wesentlich höher eingeschätzten Teams von BMW Oracle und Kathusa im direkten Duell besiegt werden, ähnliche Achtungserfolge will man auch vor Miami landen. „Wir sind im Duell mit den besten Match Racern nach wie vor krasse Außenseiter und werden auf das Gesamtergebnis in dieser Disziplin wohl keinen Einfluss haben. Auf der anderen Seite haben wir nichts zu verlieren und wollen den Aufwärtstrend von Lanzarote bestätigen.“
Im Fleet Race Bewerb, wo das 14 Boote starke Feld gleichzeitig von der Leine gelassen wird, sind zehn Wettfahrten geplant. Hier liegt die Latte für die AEZ Sailing Team höher, erneut wird ein Platz im Mittelfeld als Ziel definiert.
Der Bewerb startete mit dem Matchrace, ab 10. Dezember stehen die Fleetrace-Wettfahrten auf dem Programm.

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