Leichtes Spiel

Weltcup: Zwei Stockerlplätze in Melbourne, allerdings bei geringer Beteiligung

Ein Sieg, ein zweiter und ein vierter Platz bei der Weltcup-Regatta in Australien – das klingt nach einem fantastischen Start in die Saison. Nico Delle-Karth und Niko Resch holten im 49er vor Melbourne einen überlegenen Sieg, Sylvia Vogl und Carolina Flatscher lagen bei den 470er-Damen während der gesamten Serie in Führung und rutschten erst nach einem verpatzten Medal Race (punktegleich mit den Siegerinnen) auf Rang zwei, ihre Kollegen Matthias Schmid und Florian Reichstädter waren im Medal Race ebenfalls vom Glück verlassen und belegten im Endklassement Rang vier. „Ich bin von der gezeigten Leistung unserer Segler wirklich angetan, unglaublich stolz und klarerweise sehr zufrieden. Die gesamte Mannschaft ist über sich hinaus gewachsen“, kommentierte Sportdirektor Georg Fundak die Ergebnisse – die allerdings, das sollte nicht unerwähnt bleiben, bei denkbar schwacher Beteiligung eingefahren wurden. So gingen bei den 470er-Damen lediglich sieben Teams an den Start (womit sich ein Medal Race der besten Zehn einigermaßen absurd anhört), bei den Herren waren es ganze 15 Mannschaften, davon 11 aus Australien. Selbstredend sind Stockerlplätze bei einer Weltcup-Veranstaltung stets ein Grund zur Freude, in diesem Fall darf man die Kirche aber getrost im Dorf lassen …
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