Saisoneröffnung auf dem Canal du Midi

Nach dem schweren Hochwasser im Herbst 2018 kann das Weltkulturerbe wieder per Hausboot befahren werden

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Saisoneröffnung auf dem Canal du Midi

Auf vielen europäischen Wasserwegen heißt es für Freizeitkapitäne endlich wieder "Leinen los!". Auch auf dem Canal du Midi, der durch heftige Überschwemmungen im letzten Herbst teilweise beschädigt wurde, geht der Betrieb nach Reparaturarbeiten wieder los. Le Boat startet in seinem beliebtesten Fahrgebiet Midi am 23. März mit der Vercharterung.

Das Hochwasser im Oktober 2018 hatte insbesondere in den Gemeinden Carcassonne, Villedubert, Trèbes, Marseillette starke Schäden zur Folge. Der Canal du Midi wurde dabei an Teilstrecken beschädigt. Die für die Instandhaltung zuständige französische Schifffahrtsbehörde Voies Navigables de France (VNF) führte im Winter umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten durch. Insgesamt wurden vier Millionen Euro in die Wiederaufbauarbeiten gesteckt. Um das technische Wunderwerk vollständig wiederherzustellen, wurden Ufer und Deiche entlang der Wasserstraße wieder aufgebaut, Trümmer entfernt sowie Treidelpfade und Brücken rekonstruiert. Auch 2500 neue Bäume werden im Zuge der Reparatur am Ufer gepflanzt. Die Le Boat Basis in Trèbes war von dem Hochwasser ebenfalls stark betroffen. Das Unternehmen nutzte die Winterpause, um die beschädigten Gebäude und den Anleger zu reparieren und Kunden zum Saisonbeginn wieder das gewohnte Maß an Service und Qualität zu bieten.

Le Boat betreibt am Canal du Midi fünf Abfahrtsbasen mit mehreren Hundert Booten mit Platz für zwei bis zwölf Personen. Der Canal du Midi, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, wurde im 17. Jahrhundert von Pierre-Paul Riquet erbaut. Er verbindet zusammen mit dem Canal du Garonne den Atlantik mit dem Mittelmeer. Eine Fahrt durch das Languedoc - Frankreichs fruchtbarste Weinregion - schlängelt sich vorbei an historischen, malerischen Dörfern, Städten wie Carcasonne und Beziers sowie Weinbergen.

+ Frankreich bleibt Lieblingsrevier für Hausboot +

In der diesjährigen Hausbootsaison bleibt auch Frankreich der Liebling der Freizeitkapitäne.
Gern gebucht werden die Fahrgebiete Nivernais, Elsass und Lot, die gegenüber 2018 im Plus liegen. Besonders im Trend liegt allerdings Belgien: Das Fahrgebiet, in dem Städte wie Brügge oder Gent am Wasserweg liegen und besondere Landgänge versprechen, verzeichnet ein sehr hohes zweistelliges Buchungswachstum. Aber auch Irland und Holland liegen 2019 bei der Wahl der deutschsprachigen Urlauber für die nächste Hausboottour deutlich vorn.

+ Preisbeispiele Südfrankreich pro Boot und Woche +

Typ Cirrus A (für max. 2+2 Personen in 1 Kabine plus Salon) = ab 905 Euro
Typ Horizon 3 (für 6+1 Personen in 3 Kabinen plus Kabine) = ab 2.385 Euro
Typ Magnifique (für 8+2 Personen in 4 Kabinen plus Kabine) = ab 2.100 Euro

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