Segeln und Singen

Beim Flotillen-Törn der besonderen Art liegt Musik in der Luft

Jeder kann singen, behauptet Ali Föger, der als „Lagerfeuermann“ seit Jahren Menschen mit unterschiedlicher musikalischer Vorbildung dazu bringt die Stimme zu seinen Gitarrenklängen zu erheben.
Segeln kann nicht jeder. Helga Poglitsch schon und sie tut es auch gerne. Und weil sie mindestens ebenso gerne in einer offenen Gruppe des Lagerfeuermanns singt, kam sie auf die Idee, ihre beiden Leidenschaften zu verbinden. „Segeln und Singen“ nannte sie den Törn, den sie zunächst als Versuchsballon steigen ließ. Flugs fanden sich auf eine erste Ankündigung hin 14 ernsthafte Interessenten. Also setzte Poglitsch die Idee in die Realität um. Sie buchte den Lagerfeuermann, charterte drei Elan 431, organisierte ebenso viele Skipper und ordnete die Teilnehmer drei Mannschaften zu.
Mitte Juni 2014 standen acht Frauen und sechs Männer zwischen 35 und 81 Jahren am Steg der Marina Vodice und harrten der Dinge, die da kommen mochten. Manche hatten Segelerfahrung, aber wollten keinesfalls singen, manche kamen des Singens wegen und waren skeptisch was das Segeln betraf. Niemand kannte alle; vorsichtig abwartend beschnupperte man einander.
Als sich die Truppe eine Woche später am selben Steg voneinander verabschiedete, wollte das Umarmen kein Ende nehmen. Wie schön war es in den Kornaten gewesen! Jede Crew konnte den Tag nach ihren Wünschen gestalten, am Abend traf man einander an einem vorab festgelegten Ziel. Nach dem Essen versammelte sich die gesamte Gruppe. An Bord einer Yacht, auf einem Hügel mit Blick übers Meer, vor einer Hafenmauer oder am Ufer des Salzsees Mir. Dann stimmte der Lagerfeuermann einen Akkord auf seiner Gitarre an und es wurde gesungen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Yachtrevue 01/2015!

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